4. Konzert: Sonnabend, 8. Dezember 2018, 20 Uhr

Ensemble Resonanz
Riccardo Minasi, Dirigent
Benjamin Beilman, Violine

Mythologische Geschichten von Form, Liebe, Rausch und Schaffensdrang verbinden dieses Programm. Strawinsky feiert in seinem Ballett Apollon als Gott der Musik, während Bernstein Platons Preisung des Gottes Eros zu einer Serenade für Violine und Kammerorchester inspirierte. Mit dem Namen Jupiter ist Mozarts letze Sinfonie betitelt, auf dem Höhepunkt seines symphonischen Schaffens kurz vor seinem Tod geschrieben. (Text Ensemble Resonanz)

Programm:

I. Strawinsky: Apollon musagète
L. Bernstein: Serenade für Violine, Streichorchester, Harfe und Schlagzeug (Klavier)
W. A. Mozart: Sinfonie Nr. 41, C-Dur, KV 551, „Jupiter“

Mit seiner außergewöhnlichen Spielfreude und künstlerischen Qualität zählt das Ensemble Resonanz zu den führenden Kammerorchestern weltweit. In innovativen Programmen spannen die Musiker – seit Gründung des Ensembles 1994 – den Bogen von der Tradition zur Gegenwart. Die lebendige Interpretation alter Meisterwerke im Dialog mit zeitgenössischen Kompositionen führt dabei oft zu überraschenden Bezügen.

Seit dem Sommer 2018 ist der Geiger und Dirigent Riccardo Minasi ein langjähriger Freund des Ensembles Artist in Residence. Er wurde 1978 in Rom geboren und hat sich sowohl als Solist als auch als Konzertmeister den Ruf als eines der außergewöhnlichsten Talente der europäischen Musikszene erarbeitet. Neben seiner Tätigkeit als Chefdirigent des Mozarteumorchester Salzburg ist er in der laufenden Spielzeit zu Gast am Opernhaus Zürich, an der Hamburgischen Staatsoper (Alcina) und an dem Orchestre National de Lyon. Zu seinen letzten Dirigenten- und Regie-Engagements gehören Debüts u.a. mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchestre de Chambre de Lausanne und dem Los Angeles Chamber Orchestra.

Nach seinem ersten Preis 2010 bei den Young Interpreten International Auditions erhielt der Geiger Benjamin Beilman weltweite Aufmerksamkeit. Er erhielt weiterhin renommierte Auszeichnungen, darunter einen London Music Masters Award sowie einen exklusiven Plattenvertrag mit Warner Classics. Schon im Alter 0von fünf Jahren begann Beilman mit dem Geigenspiel und studierte anschließend am Musikinstitut in Chicago, am Curtis Institute of Music und an der Kronberg Academy bei Christian Tetzlaff. Er spielt die „Engleman“ Stradivarius aus dem Jahr 1709, eine Leihgabe von der Nippon Music Foundation.

Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

freiKartE: Studierende haben kostenlosen Zugang zu dieser Veranstaltung nur in Verbindung mit ihrem Studienausweis und der freiKartE soweit Restkarten zur Verfügung stehen.

3. Konzert: Montag, 12. November 2018, 20 Uhr

Steinway Prize Winner Concerts
Jingge Yan, Klavier

Das Steinway Prizewinner Concerts Network unterstützt hervorragende Preisträger von ausgewählten europäischen und amerikanischen Klavier-Wettbewerben, welche exklusiv auf Steinway-Instrumenten stattfinden. Bekannte internationale Pianisten spielen in der Regel vor großem Publikum, doch gerade die noch wenig bekannten Interpreten brauchen Bühne und
Zuhörer. Deshalb hat Steinway gemeinsam mit dem Gewandhaus zu Leipzig im Jahre 2006 das Steinway Prizewinner Concerts Network ins Leben gerufen. Es verbindet auf internationaler Ebene Klavierwettbewerbe mit Konzertveranstaltern, Festivals und Radiostationen. Die Musikgemeinde Harburg ist seit der Saison 2018/19 Mitglied des Steinway Prizewinner Concerts Network.

Der 1986 in Peking geborene Jingge Yan erhielt bereits mit vier Jahren Klavierunterricht. Von 2007 bis 2011 studierte er am Oberlin Conservatory in Ohio (USA) unter Peter Takacs und schloss dort mit dem Bachelor für Klavier und Orgel ab. Danach setzte er seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg bei Pavel Gililov fort. Jingge Yan gewann bereits mehrere Wettbewerbe in seiner Heimat China, so beispielsweise die Hope Cup International Piano Competition und die Gulangyu International Piano Competition. Er wurde zudem mit dem Rudolf Serkin Prize des Oberlin Conservatory ausgezeichnet, der regelmäßig an den talentiertesten Juniorstudenten verliehen wird. Jingge Yan gewann 2011 den 1. Preis des Internationalen Beethoven-Wettbewerbs Bonn. Seit 2015 ist er Beethoven Botschafter der Stadt Bonn.

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770-1827): 11 Bagatellen für Klavier op. 119

Ludwig van Beethoven: 6 Bagatellen für Klavier op. 126

Gabriel Fauré (1845-1924):
Impromptu Nr. 1 Es-Dur op. 25
Impromptu Nr. 2 f-Moll op. 31
Impromptu Nr. 3 As-Dur op. 34
Impromptu Nr. 4 Des-Dur op. 91
Impromptu Nr. 5 fis-Moll op. 102

Antonín Dvořák (1841-1904): Silhouetten Zwölf Stücke für Klavier zu zwei Händen op. 8

Béla Bartók (1881-1945): Improvisationen über ungarische Bauernlieder op. 20 SZ 74

Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

freiKartE: Studierende haben kostenlosen Zugang zu dieser Veranstaltung nur in Verbindung mit ihrem Studienausweis und der freiKartE soweit Restkarten zur Verfügung stehen.

2. Konzert: Sonntag, 28. Oktober 2018, 20 Uhr

Bach goes Jazz
Ramón Jaffé, Violoncello
Monica Gutman, Klavier
Jens Düppe, Schlagzeug
Dietmar Fuhr, Bass

J. S. Bach/A. Siloti: Adagio a-Moll
J. S. Bach/Z. Kodaly: 3 Choralvorspiele
J. S. Bach: Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo BWV 1007
E. Schulhoff: 5 Etudes de Jazz für Klavier
C. Bolling: Suite für Violoncello & Jazz Trio

„Bach goes Jazz“ ist ein Motto mit „Geschichte“: Schon früh interessierten sich Jazzmusiker vor allem für Bachs pädagogische Werke („Die Kunst der Fuge“ u. a.). Man könnte fast sagen, Johann Sebastian Bach sei außerhalb in­ter­esssierter Kreise erst richtig populär geworden, als er An­fang der Sechziger Jahre zu „swingen“ begann. Anderer­seits hat er auch auf bestimmte Richtungen des Jazz in­spi­rierend gewirkt, etwa in der Verbindung von Cool Jazz und Fugentech­nik.

Als Sohn einer Musikerfamilie im lettischen Riga geboren, wanderte Ramon Jaffé mit seiner Familie zunächst nach Israel aus, bevor er nach Deutschland kam. Seinen ersten Unterricht erhielt Ramon Jaffé bei seinem Vater Don Jaffé, der ihm bis zu seinem Diplom als Wegweiser zur Seite stand. Jaffé wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Festivals, wie das Schleswig-Holstein Festival, Rheingau-Festival, Wiener Festwochen, Jerusalemer Kammermusikfestival, das Mozartfest Würzburg, Kuhmo Chamber Music Festival, die Expo ‚92 in Sevilla, Schubertiade Roskilde (DK) Musikfest Stuttgart 2011 Emilia Romagna Festival 2012 u.v.a. begrüßten ihn als Gast.
Als passionierter Kammermusiker ist Jaffé seit geraumer Zeit Mitglied des „Mendelssohn Trio Berlin“. Neben der konzertanten Tätigkeit widmet sich Jaffé mit großer Liebe dem Unterricht seiner Studenten an der Hochschule für Musik „C. M. v. Weber“ in Dresden.

Die Pianistin Monica Gutman wurde in Bukarest, Rumänien geboren und trat bereits mit 10 Jahren in Konzerten auf. In Deutschland studierte sie an der Musikhochschule Detmold. Ein Stipendium des British Council ermöglichte es ihr, in London ihre Studien unter anderem bei Louis Kentner, einem der bedeutendsten Liszt-Interpreten des 20. Jahrhunderts fortzusetzen. Monica Gutman trat in der Alten Oper Frankfurt im Rahmen der „Frankfurt Feste“ auf sowie im Münchner Gasteig, in der Londoner Queen Elisabeth Hall, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, wiederholt beim Kissinger Sommer und im Berliner Schauspielhaus. Konzertreisen führten sie in die USA und in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Spanien und Portugal sowie nach Kanada, Australien und Südafrika. Das Repertoire der Pianistin Monica Gutman reicht von der Barockmusik bis zur Moderne. Seit 2001 unterrichtet Sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Jens Düppe begann mit 10 Jahren Schlagzeug zu lernen und studierte bis 2002 Jazz an den Musikhochschulen in Weimar, Amsterdam und New York City. Düppel arbeitet auch mit den deutschen Radio Big Bands aus Frankfurt und Hamburg sowie dem Brussels Jazz Orchestra zusammen. Für das GOETHE Institut reist er in allen 5 Kontinenten, mit wechselnden Besetzungen und Projekten.

Dietmar Fuhr ist ein gefragter Musiker der deutschen und europäischen Jazzszene. Musikalisch aufgewachsen mit der Tradition des Jazz der 1940er und 1950er Jahre ist sein Interesse für die weitere Entwicklung des Jazz stets Teil seines künstlerischen Schaffens. Dietmar Fuhr unterrichtet
als Dozent für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und am Dr. Hoch´s Konservatorium in Frankfurt a.M.

Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

1. Konzert: Dienstag, 18. September 2018, 20 Uhr

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Dirigent und Pianist: Christian Zacharias

J. Haydn: Symphonie Nr. 91 Es-Dur Hob. I:91
A. Schönberg: Kammersymphonie Nr. 2 es-Moll op. 38
W. A. Mozart: Klavierkonzert c-Moll KV 491

Joseph Haydn wird gern als der Erfinder der Symphonie angesehen. Das war er nicht, doch hat er mit seinen über einhundert erhaltenen Symphonien die entscheidenden Grundlagen dazu gelegt, dass die Symphonie sich als Gattung etablieren konnte und zum Herzstück des „Konzerts“ wurde. Das Besondere dabei ist die Originalität, die uns aus seinen Symphonien anspricht. Ähnlich liegt der Sachverhalt bei Mozarts Klavierkonzerten. Hier waren Bach und die Söhne Carl Philipp Emanuel und Johann Christian echte Initiatoren, doch Mozart hat dieser Gattung dann zu einer Größe verholfen, die kaum glaubhaft, aber Tatsache ist. Welche Vielfalt, welche Spiele zwischen Hell und Dunkel, welche Spannungsfülle zwischen Drama und lyrischer Poesie! 120 Jahre später betritt ein Komponist die Szene und wird diese mächtig aufwirbeln – Arnold Schönberg. 1906, direkt nach der 1. Kammersymphonie op. 9 ging er an die Arbeit. Beendet hat er sie schließlich 1940 im amerikanischen Exil in Form eines „vollendeten Torso“, eine Musik, die zugleich in die Zukunft und in die Vergangenheit schaut. (Quelle: Philharmonisches Staatsorchester)

Christian Zacharias zählt zu den weltweit führenden Pianisten und genießt außerdem einen bedeutenden Ruf als Dirigent. Seine internationale Karriere begann er als Pianist.
Seit September 2000 ist Christian Zacharias als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent dem Orchestre de Chambre de Lausanne verbunden. Aus dieser Zusammenarbeit gingen bereits zahlreiche Einspielungen hervor, unter anderem die Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts, die mit dem ECHO Klassik, dem Diapason d’Or und dem Choc du Monde de la Musique ausgezeichnet wurden, sowie alle vier Sinfonien von Schumann. Die Göteburger Symphoniker haben Christian Zacharias seit der Spielzeit 2002/03 zum ständigen Gastdirigenten ernannt. Seit Beginn der Saison 2009/10 ist Christian Zacharias Artistic Partner des St. Paul Chamber Orchestra. Darüber hinaus verbindet ihn eine intensive Zusammenarbeit mit weiteren führenden Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Hallé Orchestra Manchester, dem BR Sinfonieorchester und dem Gürzenich Orchester Köln. Christian Zacharias’ Karriere ist begleitet von zahlreichen Auszeichnungen wie zum Beispiel dem Midem Classical Award „Artist of the Year“, der ihm 2007 in Cannes verliehen wurde. Nach einer Ehrung für seine Verdienste um die Kultur in Rumänien im Jahr 2009 hat Christian Zacharias nun jüngst vom französischen Staat die Auszeichnung eines „Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres“ erhalten. Ein besonderes Ereignis war Christian Zacharias’ Rezital-Debüt in der New Yorker Carnegie Hall im Dezember 2011. Mit den Philharmonikern Hamburg tritt Christian Zacharias nun bereits zum vierten Mal auf.

Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

 

10. Konzert: Dienstag, 12. Juni 2018, 20 Uhr

Sinfonieorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Ulrich Windfuhr, Leitung
Eun-A Kim, Klavier (Klasse Prof. Anna Vinnitskaya)

P. Ruzicka: Elegie. Erinnerung für Orchester
F. Liszt: Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur
A. Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Kurzfristige Programmänderung:
Es dirigieren StudentInnen der Dirigierklasse Windfuhr
Bar Avni
Nicolas Kierdorf
Martynas Stakionis
Simon Obermeier

Ulrich Windfuhr, in Heidelberg geboren, aufgewachsen in Düsseldorf, erhielt bereits in frühem Alter Klavierunterricht. 1978 nahm er sein Studium an der Musikhochschule Köln auf. 1985 war er Preisträger beim Internationalen Dirigierwettbewerb Vittorio Gui und 1986 beim Internationalen Dirigierwettbewerb Janos Ferencsic in Budapest. Nach Kapellmeisterpositionen in Dortmund, Augsburg, Nürnberg und Hannover wurde er Generalmusikdirektor in Karlsruhe und Kiel. 2006 bis 2012 war er ständiger Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. 2007 wurde Ulrich Windfuhr auf die Professur für Dirigieren an die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig berufen. Im Herbst 2013 übernahm Ulrich Windfuhr den Lehrstuhl für Dirigieren und Orchesterleitung an der Hochschule in Hamburg und ist seitdem künstlerischer Leiter des Symphonieorchesters der Hochschule für Musik und Theater. Außerdem arbeitet er seitdem mit den Hamburger Symphonikern zusammen.
Eun-A Kim wurde 1989 in Korea geboren. Von 2008 bis 2011 studierte sie am Departement of Music der Seoul National University bei Hie-Yon Choi (Bachelor-Studium) und setzt seit 2012 ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Evgeni Koroliov fort (Master und Konzertexamen). Parallel vervollkommnete Eun-A Kim ihre musikalische Ausbildung in zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei William Grant Nabore (Seoul, 2011), Wolfgang Manz (Seoul, 2011, Nürnberg, 2013) und Claudio Martinez Mehner (Seoul, 2011). Sie spielte in Hamburg im Rahmen der Reihe “Stars von Morgen” im Harburger Rathauskonzert sowie beim “Claude Debussy Festival” an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Eun-A Kim ist über die Jahre Stipendiatin des DAAD und wird gefördert durch den Yehudi Menuhin Live Music Now. Ihre Konzertexamensprüfung in der Klasse Prof. Anna Vinnitskaya wird sie am 11.6.18 abgelegt haben.

9. Konzert: Sonnabend, 5. Mai 2018, 20 Uhr

Symphoniker Hamburg

Nach dem plötzlichen Tod des Chefdirigenten Sir Jeffrey Tate blieb das Programm des Konzerts der Hamburger Symphoniker am 5. Mai 2018 um 20 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle lange offen. Umso schöner ist es, dass der nun initiierte Mozartabend mit zwei Pianisten sich hervorragend in das Jahresprogramm der Musikgemeinde Harburg e.V. einfügt. Tasteninstrumente und Mozart – die beiden Themenschwerpunkte der Spielzeit 2017/18 erscheinen in perfekter Harmonie. Unter der Leitung des aus Venezuela stammenden Dirigenten Domingo Hidoyan eröffnen die Symphoniker Hamburg den Mozartabend mit der Ouvertüre aus der Oper ‚Così fan tutte‘. Die hochgelobten Pianisten Elena Bashikova und Denis Kozhukhin sind solistisch, zunächst im Konzert für Klavier und Orchester d-Moll und nach der Pause dann an zwei Flügeln im Konzert für zwei Klaviere und Orchester in Es-Dur, zu erleben. Zu diesem Anlass wird extra ein zweiter Konzertflügel in die Halle in Harburg transportiert. In der ‚Prager‘ Sinfonie finden sich zum Abschluss thematische Anklänge an eine weitere bekannte Oper des Komponisten, ‚Figaros Hochzeit‘.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Così fan tutte. Komische Oper in zwei Akten KV 588 – Ouvertüre
Konzert für Klavier und Orchester d-Moll KV 466
Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365
Sinfonie D-Dur KV 504 „Prager“

Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

Neu! Musik! Mittwoch, 2. Mai 2018, 20 Uhr

Ensemble Resonanz

Neu! Musik! heißt die Reihe, mit der die Musikgemeinde Harburg e.V. moderne, unkonventionelle und mitreißende Akzente südlich der Elbe setzt. Am 2. Mai 2018 um 20 Uhr folgt das Ensemble Resonanz aus seiner Residenz in der Elbphilharmonie dem Ruf zu einem Gastspiel in den Helmssaal nach Harburg. Mit Schönbergs 2. Streichquartett und als Gegensatz Beethovens Eroica lockt das Streichensemble zu einem etwas anderen klassischen und sehr besonderen Konzertabend und beschwört den »Centauro marino« aus den Untiefen: monster time!
Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

8. Konzert: Sonnabend, 14. April 2018, 20 Uhr

NDR Kammerorchester

Albrecht Mayer, Englischhorn und Leitung

W. A. Mozart: Serenade G-Dur KV 525 „Eine kleine Nachtmusik“
J. Fiala: Konzert für Englischhorn und Orchester C-Dur
W. A. Mozart: Andante für Oboe und Orchester B-Dur KV 315
W. A. Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Prominenter Besuch beim NDR Kammerorchester: Albrecht Mayer, Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker und von der Presse ausgezeichneter „Verführer“ an seinem Instrument, kommt in Doppelfunktion als Dirigent und Solist nach Harburg.
Für das Konzert mit dem NDR Kammerorchester hat Mayer auch die große Schwester der Oboe im Gepäck: Das für den warmen und tiefen Klang eigens mit einem sogenannten „Liebesfuß“ ausgestattete Englischhorn. „Es muss nicht immer Mozart sein“, meinte Mayer anlässlich seiner 2015 erschienenen CD „Lost and Found“, auf der er unter anderem das hinreißende Englischhornkonzert des Mozart-Zeitgenossen Joseph Fiala interpretierte, das auch jetzt im Zentrum des Konzertprogramms steht. Ein bisschen Mozart darf es offenbar trotzdem gerne sein – und warum sollten gute Musiker einen Bogen um die so überaus berühmte, aber selten inspiriert gespielte „Kleine Nachtmusik“ machen? Zum Abschluss des Abends mit dem aus Musikern des NDR Elbphilharmonie Orchesters zusammengesetzten NDR Kammerorchester gibt es die A-Dur Sinfonie KV 201. Der Komponist schrieb sie zur Verleihung des Adelstitels an den Sohn des Salzburger Bürgermeisters Sigmund Haffner und war sich ganz sicher: „die muß gewis guten Effect machen“.

Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Kindermusiktheater Sonntag, 8. April 2018, 15 Uhr – Helmssaal / Harburger Theater

Käpt’n Kruso – Furioso!

Jörg Schade – Herr Kruse
Judith Gunterman – Frau Freitag

Florian Stubenvoll, Klarinette
Bernhard Wesenick, Fagott
Manuel Viehmann, Trompete
Shawn Grocott, Posaune

Ein musikalisches Roadmovie auf dem Meer von JÖRG SCHADE

Mit Musik für Klarinette, Fagott, Trompete und Posaune von MOZART, DVOŘÁK, WAGNER u.a., arrangiert von ANDREAS N. TARKMANN

 

Eigentlich muss Herr Kruse die Konzerthalle putzen. Gerne hängt er dabei seinen Träumen nach und hört seine Lieblingsmusik.

Wäre da nicht Frau Freitag, seine neue Kollegin, die nichts von Musik versteht und Noten für schmierige Kleckse hält! Kann er sie vom Gegenteil überzeugen? Von der Fantasie beflügelt, faltet Herr Kruse ein riesiges Schiff aus Notenpapier und bereist mit der staunenden Frau Freitag als „Käpt’n Kruso“ nun das weite Meer der Melodien und Töne.

Auf ihrer abenteuerlichen Reise durch die Welt der Musik, kommen sie sogar in ein Melodiengewitter und
entdecken auf einer kleinen Insel ein großes Geheimnis…

Bei diesem Kindermusiktheater können Sie Ihre Enkel, Kinder oder Nachbarskinder im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft und der freien Plätze mitnehmen!

Zusätzliche Karten und Gästekarten für Nicht-Mitglieder können an der Tageskasse vor der Veranstaltung ab 14 Uhr zu einem Selbstkostenpreis von 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder erstanden werden.

Vorbestellungen unter 040-796 60 08.

7. Konzert: Sonntag, 25. März 2018, 20 Uhr

delian::quartett &
Christian Gerber, Bandoneon

Adrian Pinzaru, Violine
Andreas Moscho, Violine
Georgy Kovalev, Viola
Miriam Prandi, Violoncello

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Die Kunst der Fuge BWV 1080

Contrapunctus 1-4 (BWV 1080/1-4)
Contrapunctus 9 (BWV 1080/9)
Contrapunctus 12a (BWV 1080/12.1)
Fuga a 3 soggetti (BWV 1080/19)

Joseph Haydn (1732-1809)

Streichquartett d-Moll Hob II: 83, op. 103
Andante grazioso
Menuett: ma non troppo presto

– Pause –

Astor Piazzolla (1921-1992)

Fuga y misterio
Milonga del ángel
La muerte del ángel
Grand Tango
Decarisimo
Adios Nonino
Allegro tangabile

In der ersten Hälfte des Konzertabends in Harburg erklingen das Quartett in d-Moll von Joseph Haydn und ausgewählte Stücke aus „Die Kunst der Fuge“ in der Fassung für Streicher von Johann Sebastian Bach. Am Anfang also die „Letzten Worte“, die allerletzten, unvollendeten Kompositionen der beiden Großen Bach und Haydn. Die zweite Hälfte des Konzerts gehört in erweiterter Besetzung der Musik des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla. Gemeinsam mit dem gefragten und vielseitigen Bandoneonisten Christian Gerber spielt das Ensemble unter anderem Grand Tango, Concierto para quinteto, Adios Nonino, Libertango, Allegro tangabile für Streichquartett und Bandoneon, teils gleichfalls dem Spätwerk des Komponisten entnommene Werke. Ein weiterer Bogen zur Konzerteröffnung wird geschlagen durch „Fuga y misterio“ und „La Muerte del ángel“, beides Fugen im Tangostil.

Restkarten können an der Abendkasse erworben werden.