Sonderveranstaltung in der Caféteria des Friedrich-Ebert-Gymnasiums Mittwoch, 20. Februar 2019, 20 Uhr

Diskurs:
Aufbruch in die Moderne!
Karola Parry spricht mit den Gästen Juditha Haeberlin, Geigerin bei Ensemble Resonanz, dem Cellisten Clemens Malich und dem Musikwissenschaftler Friedrich Geiger der Universität Hamburg über neue Formate, Kreativität und den Aufbruch in die Moderne nach 1910 in der Musik.

Restkarten für 10 Euro nur an der Abendkasse ab 19:45.

Bild: Wassily Kandinsky Fugue 1914

7. Konzert: Freitag, 22. März 2019, 20 Uhr

Brahms Trio Hamburg
Solveigh Rose, Violine
Clemens Malich, Violoncello
Camille Lemonnier, Klavier

Musik und Briefe von Johannes Brahms, Hanns Eisler, Gideon Klein und Felix Mendelssohn

G. Klein: Duo für Violine und Violoncello
F. Mendelssohn: Klaviertrio Nr. 1, d-Moll op.49
H. Eisler: Duo für Violine und Violoncello op. 7, 1
J. Brahms: Trio Nr. 2 C-Dur für Klavier, Violine und Violoncello, op. 87

Das Debut des Brahms Trios Hamburg fand 2017 im Großen Saal der Elbphilharmonie statt. Mit großer Hingabe und Leidenschaft widmen sich seitdem Solveigh Rose, Camille Lemonnier und Clemens Malich dem gemeinsamen Musizieren und Konzertieren.

Solveigh Rose, Violine, studierte u. a. beim ehemaligen Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, Thomas Brandis, und gehört zu den ersten Violinen des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Neben ihrem Engagement als Orchester- und Kammermusikerin widmet sich Solveigh Rose intensiv der Nachwuchsförderung als Violinpädagogin, nicht zuletzt im vielfach ausgezeichneten Educationprojekt von The Young ClassX.

Die deutsch-französische Pianistin Camille Lemmonier studierte zunächst in Nürnberg Klavier, bevor sie ihren Master in Liedbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit der Bestnote 1,0 abschloss und der Einladung nachkam ihre Studien an der renommierten Guildhall School for Music and Drama in London fortzusetzen. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, wie des Wettbewerbes „Piano ohne Grenzen“ und zuletzt des Gustav Mahler Liedwettbewerbs und Stipendiatin der Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now“. Sie lebt und arbeitet in London.

Clemens Malich am Violoncello wurde zwar in Freising bei München geboren, verbrachte aber einen Großteil seiner Kindheit in Istanbul. Nach Studien in München, Hamburg und London wurde er mit 29 Jahren als einer der jüngsten Professoren Deutschlands an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg berufen, wo er seither Violoncello, Methodik und Didaktik, sowie Hochbegabte unterrichtet. Neben seiner solistischen Tätigkeit dirigiert er das Felix Mendelssohn Jugendorchester, mit dem er u.a. mit dem Europäischen Nachwuchsorchesterpreis ausgezeichnet wurde. Sie spielten unter seiner Leitung bereits in Sälen wie der Philharmonie Berlin, dem Dvorak und Smetana Saal in Prag und auf Einladung der Elbphilharmonie in den Eröffnungswochen als erstes Jugendorchester weltweit im Großen Saal der Elbphilharmonie.

Restkarten können nur an der Abendkasse ab 19:30 erworben werden, Vorbestellungen unter 040-796 60 08.

8. Konzert: Sonnabend, 27. April 2019, 20 Uhr

NDR Elbphilharmonie Orchester
Antonello Manacorda, Dirigent
Isabelle Faust, Violine

R. Schumann: Violinkonzert d-Moll
L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

Ungehörtes Meisterwerk

Das Violinkonzert stehe in „betrübendem Kontrast“ zum restlichen Schaffen Robert Schumanns. Mit dieser Einschätzung legte schon der Jahrhundertgeiger Joseph Joachim die Grundlage für die schlechte Presse, die die letzten Werke seines Freundes Schumann generell traf. Als Produkt eines angeblich vom Wahn befallenen Komponisten blieb das Violinkonzert bis weit nach Schumanns Tod ungehört. Erst in letzter Zeit hat es seinen festen Platz im Repertoire der Konzerthäuser gefunden – dank des Einsatzes so fabelhafter Musiker wie Isabelle Faust, die das Violinkonzert auch auf einer viel gerühmten CD eingespielt hat und es jetzt mit zum NDR Elbphilharmonie Orchester bringt. „Das ist Musik, die so tief berührt. Und das in ganz unspektakulärer Schreibweise“, sagt Faust – und könnte damit ebenso gut Beethovens berühmte „Pastorale“ meinen, die Antonello Manacorda, gefeierter Chef der Kammerakademie Potsdam, nach der Pause dirigiert.

Textnachweis: NDR Elbphilharmonie Orchester. www.ndr.de
Bildnachweis: Felix Broede

Restkarten können nur an der Abendkasse ab 19:30 erworben werden, Vorbestellungen unter 040-796 60 08.

Kindermusiktheater Sonntag, 28. April 2019, 15 Uhr

„Papa Haydns kleine Tierschau“
oder: „Wie klingt eine Giraffe?“

Ein Musiktheaterstück für Kinder ab fünf Jahren mit Jörg Schade und Judith Guntermann von
Jörg Schade und Franz-Georg Stähling. Musik von Joseph Haydn, arrangiert für Bläserquintette von
Ulf-Guido Schäfer.
Bei diesem Kindermusiktheater können Sie Ihre Enkel, Kinder oder Nachbarskinder im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft und der freien Plätze mitnehmen!

Neu! Musik! Donnerstag, 2. Mai 2019, 20 Uhr

Ensemble Resonanz
Yorck Dippe, Sprecher

Leos Janácek (1854-1928)
Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate«

Kann eine Frau ihren Mann mit einer Geige betrügen?
Sie kann. Findet ihr Mann und bringt sie im dramatischen Finale um. Soweit die Kreutzersonate von Tolstoi. Leos Janácek kommt in seiner Vertonung der Geschichte zum Streichquartett zu einer anderen moralischen Antwort: Seine Musik ist böhmischer Feminismus, ein leidenschaftliches Plädoyer für die Sehnsucht der Frau nach Lust und Autonomie.

Bei der Veranstaltung Neu! Musik! wird alte und neue Musik auf innovative und persönliche Weise verbunden. Moderiert wird von den Musikern selbst, Gespräche und kühle Getränke gibt es an der Bar.

Bildnachweis: „Tolstoi, Lew: Die Kreutzersonate.“ Deutsche Ausgabe zu Lebzeiten Tolstois 1904, Foto H.-P.Haack