2. Konzert: Sonntag, 28. Oktober 2018, 20 Uhr

Bach goes Jazz
Ramón Jaffé, Violoncello
Monica Gutman, Klavier
Jens Düppel, Schlagzeug
Dietmar Fuhr, Bass

J. S. Bach/A. Siloti: Adagio a-Moll
J. S. Bach/Z. Kodaly: 3 Choralvorspiele
J. S. Bach: Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo BWV 1007
E. Schulhoff: 5 Etudes de Jazz für Klavier
C. Bolling: Suite für Violoncello & Jazz Trio

„Bach goes Jazz“ ist ein Motto mit „Geschichte“: Schon früh interessierten sich Jazzmusiker vor allem für Bachs pädagogische Werke („Die Kunst der Fuge“ u. a.). Man könnte fast sagen, Johann Sebastian Bach sei außerhalb in­ter­esssierter Kreise erst richtig populär geworden, als er An­fang der Sechziger Jahre zu „swingen“ begann. Anderer­seits hat er auch auf bestimmte Richtungen des Jazz in­spi­rierend gewirkt, etwa in der Verbindung von Cool Jazz und Fugentech­nik.

Als Sohn einer Musikerfamilie im lettischen Riga geboren, wanderte Ramon Jaffé mit seiner Familie zunächst nach Israel aus, bevor er nach Deutschland kam. Seinen ersten Unterricht erhielt Ramon Jaffé bei seinem Vater Don Jaffé, der ihm bis zu seinem Diplom als Wegweiser zur Seite stand. Jaffé wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Festivals, wie das Schleswig-Holstein Festival, Rheingau-Festival, Wiener Festwochen, Jerusalemer Kammermusikfestival, das Mozartfest Würzburg, Kuhmo Chamber Music Festival, die Expo ‚92 in Sevilla, Schubertiade Roskilde (DK) Musikfest Stuttgart 2011 Emilia Romagna Festival 2012 u.v.a. begrüßten ihn als Gast.
Als passionierter Kammermusiker ist Jaffé seit geraumer Zeit Mitglied des „Mendelssohn Trio Berlin“. Neben der konzertanten Tätigkeit widmet sich Jaffé mit großer Liebe dem Unterricht seiner Studenten an der Hochschule für Musik „C. M. v. Weber“ in Dresden.

Die Pianistin Monica Gutman wurde in Bukarest, Rumänien geboren und trat bereits mit 10 Jahren in Konzerten auf. In Deutschland studierte sie an der Musikhochschule Detmold. Ein Stipendium des British Council ermöglichte es ihr, in London ihre Studien unter anderem bei Louis Kentner, einem der bedeutendsten Liszt-Interpreten des 20. Jahrhunderts fortzusetzen. Monica Gutman trat in der Alten Oper Frankfurt im Rahmen der „Frankfurt Feste“ auf sowie im Münchner Gasteig, in der Londoner Queen Elisabeth Hall, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, wiederholt beim Kissinger Sommer und im Berliner Schauspielhaus. Konzertreisen führten sie in die USA und in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Spanien und Portugal sowie nach Kanada, Australien und Südafrika. Das Repertoire der Pianistin Monica Gutman reicht von der Barockmusik bis zur Moderne. Seit 2001 unterrichtet Sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Jens Düppel begann mit 10 Jahren Schlagzeug zu lernen und studierte bis 2002 Jazz an den Musikhochschulen in Weimar, Amsterdam und New York City. Düppel arbeitet auch mit den deutschen Radio Big Bands aus Frankfurt und Hamburg sowie dem Brussels Jazz Orchestra zusammen. Für das GOETHE Institut reist er in allen 5 Kontinenten, mit wechselnden Besetzungen und Projekten.

Dietmar Fuhr ist ein gefragter Musiker der deutschen und europäischen Jazzszene. Musikalisch aufgewachsen mit der Tradition des Jazz der 1940er und 1950er Jahre ist sein Interesse für die weitere Entwicklung des Jazz stets Teil seines künstlerischen Schaffens. Dietmar Fuhr unterrichtet
als Dozent für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und am Dr. Hoch´s Konservatorium in Frankfurt a.M.

3. Konzert: Montag, 12. November 2018, 20 Uhr

Steinway Prize Winner Concerts
Jingge Yan, Klavier

Das Steinway Prizewinner Concerts Network unterstützt hervorragende Preisträger von ausgewählten europäischen und amerikanischen Klavier-Wettbewerben, welche exklusiv auf Steinway-Instrumenten stattfinden. Bekannte internationale Pianisten spielen in der Regel vor großem Publikum, doch gerade die noch wenig bekannten Interpreten brauchen Bühne und
Zuhörer. Deshalb hat Steinway gemeinsam mit dem Gewandhaus zu Leipzig im Jahre 2006 das Steinway Prizewinner Concerts Network ins Leben gerufen. Es verbindet auf internationaler Ebene Klavierwettbewerbe mit Konzertveranstaltern, Festivals und Radiostationen.

Der 1986 in Peking geborene Jingge Yan erhielt bereits mit vier Jahren Klavierunterricht. Von 2007 bis 2011 studierte er am Oberlin Conservatory in Ohio (USA) unter Peter Takacs und schloss dort mit dem Bachelor für Klavier und Orgel ab. Danach setzte er seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg bei Pavel Gililov fort. Jingge Yan gewann bereits mehrere Wettbewerbe in seiner Heimat China, so beispielsweise die Hope Cup International Piano Competition und die Gulangyu International Piano Competition. Er wurde zudem mit dem Rudolf Serkin Prize des Oberlin Conservatory ausgezeichnet, der regelmäßig an den talentiertesten Juniorstudenten verliehen wird. Jingge Yan gewann 2011 den 1. Preis des Internationalen Beethoven-Wettbewerbs Bonn. Seit 2015 ist er Beethoven Botschafter der Stadt Bonn.

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770-1827): 11 Bagatellen für Klavier op. 119

Ludwig van Beethoven: 6 Bagatellen für Klavier op. 126

Gabriel Fauré (1845-1924):
Impromptu Nr. 1 Es-Dur op. 25
Impromptu Nr. 2 f-Moll op. 31
Impromptu Nr. 3 As-Dur op. 34
Impromptu Nr. 4 Des-Dur op. 91
Impromptu Nr. 5 fis-Moll op. 102

Antonín Dvořák (1841-1904): Silhouetten Zwölf Stücke für Klavier zu zwei Händen op. 8

Béla Bartók (1881-1945): Improvisationen über ungarische Bauernlieder op. 20 SZ 74

5. Konzert: Montag, 28. Januar 2019, 20 Uhr

amarcord – Vokalensemble
Amerika!

C. Ives: „For You and Me!“
A. Copland: Four Motets
L. Beery: „I Believe“ & „Where The Old Ohio Flows“
S. Barber: „Reincarnations“ op. 16 (Auszüge)
M. Feldman: Only
H. Eisler: „Woodbury-Liederbüchlein“ (Auszüge)
C. Ives: Serenade

7. Konzert: Freitag, 22. März 2019, 20 Uhr

Brahms Trio Hamburg
Solveigh Rose, Violine
Clemens Malich, Violoncello
Camille Lemonnier, Klavier

Musik und Briefe von Johannes Brahms, Hanns Eisler, Gideon Klein und Felix Mendelssohn
G. Klein: Duo für Violine und Violoncello
F. Mendelssohn: Klaviertrio Nr. 1, d-Moll op.49
H. Eisler: Duo für Violine und Violoncello op. 7, 1
J. Brahms: Trio Nr. 2 C-Dur für Klavier, Violine und Violoncello, op. 87

Kindermusiktheater Sonntag, 28. April 2019, 15 Uhr

„Papa Haydns kleine Tierschau“
oder: „Wie klingt eine Giraffe?“

Ein Musiktheaterstück für Kinder ab fünf Jahren mit Jörg Schade und Judith Guntermann von
Jörg Schade und Franz-Georg Stähling. Musik von Joseph Haydn, arrangiert für Bläserquintette von
Ulf-Guido Schäfer.
Bei diesem Kindermusiktheater können Sie Ihre Enkel, Kinder oder Nachbarskinder im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft und der freien Plätze mitnehmen!