Programm-Archiv

  • Kindermusiktheater Sonntag, 2. Februar 2020, 15 Uhr – Helmssaal / Harburger Theater

    Kindermusiktheater Sonntag, 2. Februar 2020, 15 Uhr - Helmssaal / Harburger Theater

    „Beethoven zieht wieder um“

    Schauspieler und Musiker:
    Jörg Schade, Ludwig van Beethoven
    Jeannette Wernecke (Sopran), Frau Hansmeier

    Ensemble PRISMA
    Fagott: Bernhard Wesenick
    Oboe: Vera Isabel-Volz
    Klarinette: Florian Stubenvoll

    Musiktheaterstück von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

    Herr van Beethoven zieht mal wieder um! Das ist nichts Neues, denn mal ist die Wohnung zu klein für seine vielen Noten, mal beschweren sich die Nachbarn über laute Musik … ach, immer ist etwas los und so ein Umzug ist doch wirklich nicht schön! Schon sind Hausrat und Noten verpackt und Beethoven kann nichts mehr finden. Dabei hat er gerade jetzt die besten Ideen. Da hilft nur eines: alles wieder auspacken! Bald ist das Chaos perfekt und seine Haushälterin Frau Hansmeier rauft sich die Haare. Da klopft es plötzlich aus einer der Kisten. Wo ist eigentlich Herr Nötzel mit seiner Klarinette geblieben? Eine spritzige und lustige Entdeckungsreise im Noten-Dschungel von Ludwig van Beethoven.

    Bei diesem Kindermusiktheater können Sie Ihre Enkel, Kinder oder Nachbarskinder im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft und der freien Plätze mitnehmen!

    Zusätzliche Karten und Gästekarten für Nicht-Mitglieder können an der Tageskasse vor der Veranstaltung ab 14 Uhr zu einem Selbstkostenpreis von 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder erstanden werden. Vorbestellungen unter 040-796 60 08.

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  • 6. Konzert: Freitag, 14. Februar 2020, 20 Uhr

    6. Konzert: Freitag, 14. Februar 2020, 20 Uhr

    „Heinz Erhardt mal klassisch“
    Chie Ishii, Klavier und Moderation

    Ein Bühnenprogramm mit klassischen Klavierkompositionen, dazu passenden Gedichten und der Lebensgeschichte von Heinz Erhardt.

    Durch das Programm führt Chie Ishii mit ihrer ganz persönlichen Moderation. Dabei erzählt sie auf charmante Weise die Lebensgeschichte von Heinz Erhardt und private, bis jetzt unbekannt gebliebene Anekdoten. Zu jedem Stück trägt sie ein passendes Gedicht ohne Vorlage vor, und dabei bringt sie auch kleine kabarettistische Darbietungen. Ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Bühnen-Programm mit hohem Niveau für alle Musikfans und Theatergänger!

    Die Pianistin, Komponistin, Bassistin und Autorin Chie Ishii wurde in Tokio geboren. Bereits im Alter von 4 Jahren begann sie mit dem Klavierspiel und mit 6 Jahren trat sie das erste Mal öffentlich auf. Mit 12 Jahren entdeckte sie ihre Liebe für die Musik Frédéric Chopins. Gleichzeitig faszinierte sie die Rockmusik und sie wurde Mitglied mehrerer Rockgruppen in Japan. Im Alter von 19 Jahren verließ Chie Ishii Japan. Von 1983 bis 1989 lebte sie in den USA und studierte Musik u. a. am Berklee College of Music in Boston. Sie beendete ihre Musikstudien mit Auszeichnung und war Preisträgerin mehrerer Klavierwettbewerbe. Nach Stationen in Arkansas, USA, und Oxford, England, lebt sie seit 1991 in Berlin. Chie Ishiis’ Repertoire umfasst heute neben den Werken der Romantik – vor allem von Chopins – zahlreiche eigene Kompositionen fürs Klavier und Lieder. Seit 2007 präsentiert sie die Klavierkompositionen vom unvergessenen Humoristen Heinz Erhardt, die bis vor kurzem unbekannt und unveröffentlicht waren. Sie besitzt die von ihm handgeschriebenen Noten dieser Werke. Sie ist die einzige durch die Erbengemeinschaft Heinz Erhardts autorisierte Pianistin, die diese Kompositionen als Noten und als CD in 2009 anlässlich des 100. Geburtstags von Heinz Erhardt veröffentlichen durfte.

    Heinz Erhardt wurde 1909 in Riga geboren und wuchs dort bei seinen Großeltern auf. Um das Geschäft des Musikalienhändlers von Grund auf zu lernen, wurde er von seinem Großvater nach Leipzig in die Lehre geschickt. Er nutzte die Zeit und das großväterliche Geld jedoch lieber, um am Leipziger Konservatorium Klavier und Komposition zu studieren. Heinz Erhardt sammelte zudem erste Lorbeeren als Stehgreifkomiker auf so genannten Bunten Abenden. Der Durchbruch gelang ihm 1938 in Berlin mit einem Engagement beim ‚Kabarett der Komiker‘. Nach den Kriegsjahren wagte er 1946 einen Neuanfang in Hamburg, wo er Kontakte zum NWDR knüpfte, dem ersten Radiosender, dem die englische Besatzungsmacht eine Lizenz erteilte. Den Radiomoderationen folgten Tourneen und Engagements am Theater, die erste Kinorolle 1957. Als Komiker, Musiker, Unterhaltungskünstler, Kabarettist, Schauspieler und Dichter ist Heinz Erhardt unvergessen. Weniger bekannt ist, dass er auch kleine klassische Klavierstücke komponierte. Im Nachlass von Heinz Erhardt fand sich eine Reihe von Klavier-Kompositionen, die er zwischen 1925 und 1931 geschrieben hat. Heinz Erhardt starb 1979 in Hamburg.

    Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

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  • 5. Konzert: Sonnabend, 18. Januar 2020, 20 Uhr

    5. Konzert: Sonnabend, 18. Januar 2020, 20 Uhr

    Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 25 g-Moll KV 183
    Carl Philipp Emanuel Bach: Cellokonzert A-Dur Wq 172
    Carl Philipp Emanuel Bach: Hamburger Symphonie Nr. 5 h-Moll Wq 182/5
    Kurt Weill: Symphonie Nr. 2

    Roland Kluttig, Dirigent
    Andrei Ioniţă, Violoncello

    Wenn zu Mozarts Zeiten die Rede von »dem Bach« war, ging es keineswegs um Johann Sebastian. Er schwärmte: »Emanuel Bach ist der Meister, wir sind seine Schüler; wenn einer von uns etwas Gutes geschaffen hat, so hat er bei ihm gelernt.« Der Bach-Sohn – von 1768 an ja Hamburgs Städtischer Musikdirektor als Nachfolger seines Patenonkels Telemann – fungierte als einer der Hauptvertreter des empfindsamen Stils in der Übergangszeit vom Barock zur Wiener Klassik. Es ging nun um »das fühlende Herz« laut seiner Devise: »Aus der Seele muss man spielen – und nicht wie ein abgerichteter Vogel!« Und so bestechen seine h-Moll-Symphonie und das A-Dur-Cellokonzert durch ehrlich gefühlte Empathie. Auch Mozarts 1773 komponierte g-Moll-Symphonie hat einen sehr persönlichen Ausdrucksgehalt: Sie ist von Pathos, Dramatik und Schmerz durchdrungen, der sich streckenweise in heftigen Ausbrüchen als Zeichen der Auflehnung äußert. Einen »inneren Aufruhr des Orchesters« bietet auch die selten zu hörende Konzertmusik von Kurt Weill: Der Meister der »Dreigroschenoper« schrieb seine zweite Symphonie 1933, in jenem Jahr, in dem er aus Deutschland emigrierte – und so macht sich hier ein sehr tragischer Gestus mit einer dominierenden Trauermarsch-Melodie breit. (Text: Symphoniker Hamburg)

    Roland Kluttig hat an der Dresdner Musikhochschule studiert und war Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats, der Herbert von Karajan Stiftung und der Akademie Schloss Solitude. Seine Laufbahn hatte er als Musikalischer Leiter des KNM Berlin begonnen, mit dem er in den 90er Jahren Projekte auf wichtigen europäischen Festivals und Konzertreihen im Konzerthaus Berlin gestaltete. Seit 2010 ist er Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg und wurde in den letzten Jahren immer wieder für bedeutende Produktionen an große Bühnen engagiert. Außerdem leitete er Neuproduktionen an der Oper Frankfurt und immer wieder an der Stuttgarter Oper. Auch als Konzertdirigent mit einem breiten Repertoire von Rameau bis Lachenmann ist er seit vielen Jahren regelmäßiger Gast von bedeutenden Orchestern. Für sein „Fidelio“-Dirigat in Coburg wurde er 2017 zum Dirigenten des Jahres nominiert. Im Konzertbereich hat er mit „Concertino“, einem einstündigen selbst moderierten Format, und „Compose“, einem Projekt mit Schülern zu Meisterwerken des 20. Jahrhunderts, innovative Formate der Musikvermittlung ins Leben gerufen.

    Der 1994 in Bukarest geborene Cellist Andrei Ioniţă ist der neue Artist in Residence der Symphoniker Hamburg in der Saison 2019/2020. Andrei Ionit,a begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und erhielt drei Jahre später ersten Cellounterricht. Er erhielt zunächst seine Ausbildung an der Musikschule Iosif Sava in Bukarest bei Ani-Marie Paladi und studierte bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin. Der große internationale Durchbruch kam 2015 mit dem 1. Preis des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbes in Moskau. Zudem gewann er Preise der ARD, beim Emanuel Feuermann und beim Aram Khachaturian Wettbewerb. Er wurde von der BBC als New Generation Artist 2016 bis 2018 ausgewählt. Der außergewöhnliche Musiker, der schon überall auf der Welt in vielen großen Konzertsälen für Furore sorgte, ist bereits mit zahlreichen namhaften Orchestern aufgetreten. Im Oktober 2018 war er Künstlerischer Direktor des Alpenarte Festival in Schwarzenberg. Andrei Ioniţă ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm ein Cello von Giovanni Battista Rogeri von 1671 als Leihgabe zur Verfügung stellt.
    (Foto: Nikolaj Lund)

    Veranstaltungsort: Friedrich-Ebert-Halle

    Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

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  • 3. Konzert: Dienstag, 19. November 2019, 20 Uhr

    3. Konzert: Dienstag, 19. November 2019, 20 Uhr

    Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
    Kent Nagano, Dirigent

    Elisaveta Blumina, Klavier
    Rupert Wachter, Klarinette
    Joanna Kamenarska, Violine
    Thomas Tyllack, Cello

    O. Messiaen: Quartett für das Ende der Zeit
    J. Brahms: 1. Sinfonie c-Moll op. 68

    Die Beset­zung Quatuor pour la fin du Temps (Quartett über das Ende der Zeit) mit Klarinette, Violine, Violoncello und Kla­vier resultiert aus den besonderen Umständen seiner Entstehung: Olivier Messiaen komponierte es 1940 im Stamm­­la­­ger für Kriegsgefangene Görlitz (Stalag VIII), wo diese In­strumente nebst Spielern zur Verfügung standen. Dort fand auch im Januar 1941 die Uraufführung statt. Das ca. 50 Minu­ten dauernde Quartett ist ein zutiefst religiöses Werk: Sein Titel und drei Sätze (II, VI, VII) beziehen sich direkt auf den Beginn des zehnten Kapitels der Offenba­rung des Johan­nes: „Und ich sah einen star­ken Engel vom Him­mel her­ab­kom­men, der war mit ei­ner Wol­ke bekleidet und hatte den Re­gen­bogen auf seinem Haupt und ein Antlitz wie die Son­ne und Fü­ße wie Feu­er­säu­len. Und er setzte seinen rech­ten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde (Off. 10/1-2) Und der Engel hob sei­ne rechte Hand auf gen Himmel und schwur bei dem der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit … dass hinfort keine Zeit mehr sein soll, son­dern in den Tagen des siebten Engels, wenn er posaunen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Got­tes“ (Off. 10/5-7).

    Als die Erste Sinfonie c-Moll op. 68 von Johannes Brahms am 4. November 1876 in Karlsruhe uraufgeführt wurde, nannte Hans von Bülow sie „die Zehnte Beethoven“. Dies war als bewusste Provokation der „Neudeutschen“ um Wagner und Liszt gedacht, die sich sowohl kompositorisch als auch mit Musikdrama und der sinfonischen Dichtung als die wahren Sachwalter des Beethovenschen Vermächtnisses präsentierten und auch Bruckner für sich okkupiert hatten. Erst Arnold Schönberg erkannte das Innovative dieser Kompositionsweise und wusste es zu würdigen, und befreite somit Brahms vom Image des rückwärtsgewandten „Klassizisten“.

    Auszug aus Programmtext von Dr. Hans-Peter Rösler

    Kent Nagano, geboren am 22. November 1951 in Berkeley, USA, ist ein amerikanischer Dirigent mit japanischen Wurzeln. Er ist berühmt für seine Interpretationen der Klarheit, Eleganz und Intelligenz. Eine sehr wichtige Zeit in Naganos Karriere war seine Zeit von 2000 bis 2006 als künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Mit der Spielzeit 2015/2016 übernahm Kent Nagano das Amt des Hamburgischen Generalmusikdirektors und Chefdirigenten des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und der Staatsoper Hamburg. Im Bewusstsein der bedeutenden Tradition des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und der Hamburgischen Staatsoper möchte Kent Nagano im Spannungsfeld zwischen sorgsamer Pflege eines breiten Repertoires und markanter Leidenschaft für das Neue ein eigenes und erkennbares Profil für die Musikstadt Hamburg entwickeln.

    Die Pianistin Elisaveta Blumina begann ihre Ausbildung am Rimski Korsakow-Konservatorium St. Petersburg in den Fächern Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung. Später setzte sie ihre Studien an der Hamburger Musikhochschule sowie am Konservatorium in Bern fort. Sie ist Echo Klassik Preisträgerin und künstlerische Leiterin des Hamburger Kammermusikfestes International.

    Rupert Wachter studierte an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Hans-Dietrich Klaus. Seine kammermusikalische Ausbildung wurde vor allem von Prof. Jost Michaels und dem Amadeus Quartett geprägt. Nach Engagements in Detmold und Recklinghausen, wurde er 1988 Soloklarinettist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Er leitet die Klarinettenklasse der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

    Joanna Kamenarska studierte zunächst bei Josef Radionov und mit 17 Jahren am Mozarteum Salzburg beim legendären Ruggiero Ricci. Sie erhielt den 3. Preis beim Internationalen Mozart Wettbewerb Salzburg 2002. 2007 wurde sie 2. Konzertmeisterin des NDR Sinfonieorchesters Hamburg. Seit 2008 ist sie Konzertmeisterin bei den Hamburger Philharmonikern.

    Thomas Tyllack wurde in München geboren, wo er seine Ausbildung als Cellist bei Fritz Kiskalt absolvierte. 1982 legte er das Staatsexamen mit Auszeichnung ab, zwei Jahre später folgte das Meisterklassendiplom. Er besuchte Meisterkurse bei Radu Aldulescu und beim Alban Berg Quartett. 1984 wurde er Solocellist an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg. Seit 1986 ist er Solocellist bei den Philharmonikern Hamburg.

    Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

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  • Sonderveranstaltung Diskurs in der Caféteria des Friedrich-Ebert-Gymnasiums: Mittwoch, den 27. November 2019, 20 Uhr

    Sonderveranstaltung Diskurs  in der Caféteria des Friedrich-Ebert-Gymnasiums: Mittwoch, den 27. November 2019, 20 Uhr

    Diskurs
    Clara Schumann (1819-1896)

    Wunderkind, Konzertpianistin und Komponistin

    Gäste:
    Dr. Cornelia Bartsch, Musikwissenschaftlerin
    Antonia Brinkers, Studentin der Musikwissenschaft


    Karola Parry, Moderation

    Kurzfristig konnte Frau Dr. Cornelia Bartsch für die Clara-Schumann-Forscherin Prof. Beatrix Borchard einspringen, die leider nicht nach Harburg kommen kann. Anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann beleuchten die Musikwissenschaftlerin Frau Dr. Cornelia Bartsch und die Musikwissenschaftsstudentin Antonia Brinkers der Hochschule für Musik und Theater Hamburg das Leben und Wirken der Ausnahmemusikerin in Vortrag und Diskussion.

    Cornelia Bartsch studierte Schulmusik, Musikwissenschaft, Germanistik und Politologie an der Universität Osnabrück, der Freien Universität Berlin sowie der Hochschule der Künste Berlin. Sie promovierte an der Universität der Künste Berlin (Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Musik als Korrespondenz), und lehrte ebendort sowie anschließend (2007–09) am Musikwissenschaftlichen Seminar der Hochschule für Musik Detmold und der Universität Paderborn, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (2009–2010, als Vertretungsprofessorin) und (2011–2017) am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel. Seit 1. April 2017 Verwaltung des Lehrstuhls Kulturgeschichte der Musik / Musik und Gender der Universität Oldenburg.

    Restkarten nur an der Abendkasse.

    Eine Anfahrtsbeschreibung Caféteria finden hier.

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  • 4. Konzert: Montag, 16. Dezember 2019, 20 Uhr

    4. Konzert: Montag, 16. Dezember 2019, 20 Uhr

    Hamburger Camerata
    Gustav Frielinghaus, Leitung
    Martin Stadtfeld, Klavier

    F. Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll
    P. I. Tschaikowsky: Die Jahreszeiten op. 37b

    Fassungen für Streichorchester

    Charakterstücke aus der Romantik

    Als einer der Vorreiter der romantischen Musik schrieb Frédéric Chopin einen extrem virtuosen aber auch sehr gefühlvollen Klavierpart. Sein erstes Klavierkonzert ist eigentlich sein zweites – das Klavier, Chopins eigenes Instrument, brilliert hier ohne Schranken. Das e-moll-Konzert darf bis heute im Repertoire keines Pianisten fehlen – im Konzert der Hamburger Camerata wird das Klavierspiel von Martin Stadtfeld, Artist in Residence in der Saison 2019/20, zu genießen sein. Nicht weniger romantisch komponierte Peter Tschaikowsky. Seine zwölf Klavierstücke op. 37 können als kleine Schwester von Vivaldis „Jahreszeiten“ durchgehen – sie durchschreiten monatsweise das Jahr und bieten auch einen Einblick in die „russische Seele“, die der westlich orientierte Tschaikowsky doch nie vergessen hat. Konzertmeister Gustav Frielinghaus führt die Hamburger Camerata und ihre Gäste einmal durch das Jahr.

    Begonnen hat die Laufbahn von Martin Stadtfeld mit einem Klavier vom Räumungsverkauf. Schon mit sieben Jahren steht sein Berufswunsch fest: Konzertpianist. Früh erkundet er die Regeln und Geheimnisse von Kontrapunkt und Harmonielehre; als Jungstudent kommt er in Frankfurt in die Klasse von Lev Natochenny. Es beginnt die Zeit, in der Stadtfeld bei Wettbewerben für Furore sorgt, er gewinnt Preise in Paris, in Bozen – und in Leipzig. Den dortigen Bach-Wettbewerb kann Martin Stadtfeld im Jahr 2002 als Gewinner des ersten Preises für sich entscheiden.

    Es ist dies eine Auszeichnung mit Symbol-Charakter. Denn die Musik von Johann Sebastian Bach ist für den Pianisten wie das Cape Canaveral der Musik. Von hier aus führen alle Wege in den Kosmos der Musikgeschichte. Kein Wunder also, dass Stadtfelds erste CD-Aufnahme wie eine Rakete zündet: Ausgerechnet mit einem der heikelsten Werke der gesamten Klavierliteratur, mit Bachs „Goldberg-Variationen“, beginnt der 22-jährige Pianist seine Aufnahme-Karriere. Wie einst Glenn Gould – noch dazu beim selben Label. Das Presse-Echo ist weltweit groß und inzwischen ist Martin Stadtfeld heimisch auf den berühmten Konzertpodien der Welt und Gast bei den großen Orchestern und Festivals.

    Doch der Erfolg hat Martin Stadtfeld nicht in ein Korsett wachsen lassen, geschnürt von den Gesetzen des Marktes, vielmehr hat er sich seine Unverkrampftheit bewahrt, ob beim Üben im heimischen Klavier-Studio mitten im Ruhrgebiet, bei der Zusammenstellung von beziehungsreichen Konzertprogrammen oder beim Komponieren eigener Werke. „Musik wirkt sehr unmittelbar auf uns Menschen. Einfache Harmonien können in jedem von uns etwas auslösen. Daher steht Musik für Menschlichkeit, für universelle Gefühle wie Trost, Hoffnung – und auch eine ständige Auseinandersetzung mit uns selbst.“ Mehr über Martin Stadtfeld finden Sie hier.

    Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen ab 25.11.2019 unter 040 796 60 08.

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  • Morgenfeier Sonntag, 5. Januar 2020, 11 Uhr

    Morgenfeier Sonntag, 5. Januar 2020, 11 Uhr

    Mechtild Borrmann liest aus ihrem Buch „Grenzgänger“

    Shoko Kuroe, Klavier

    Dmitri Kabalewski: Schneesturm aus den „Klavierstücken für Kinder“ op. 27 Nr. 23
    Selim Palmgren: Snöflinger op. 57 Nr. 2
    Walter Niemann: Winterstürme aus den „Heidebildern“ op. 12 Nr. 5
    Ilmari Hannikainen: Ensi lumi op. 11b Nr. 5
    William Gillock: Sleighbells in the Snow
    Claude Debussy: …Des pas sur la neige aus „Préludes Premier Livre“
    Claude Debussy: The snow is dancing aus “Children’s Corner”

    Die vielfach ausgezeichnete Autorin Borrmann, die mit ihren Zeitgeschichte-Romanen „Grenzgänger“ und „Trümmerkind“ monatelang auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand, erzählt mit der ihr eigenen soghaft-präzisen Sprache die Geschichte einer lebenshungrigen Frau – ein ehemaliges Heimkind – , die an Gerechtigkeit glaubt und daran verzweifelt.

    Spannung und Zeitgeschichte miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann wie keine andere deutsche Autorin. „Grenzgänger“ ist ein packender wie aufwühlender Roman, eingebettet in ein düsteres Stück Zeitgeschichte – die 50er und 60er Jahre in Deutschland.

    Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den „Geiger“ wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis „Grand Prix des Lectrices“ der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit „Die andere Hälfte der Hoffnung“ für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

    Der Besuch dieser Veranstaltung ist nur nach Maßgabe vorhandener Plätze möglich. Das Freihalten von Plätzen für Späterkommende ist nicht möglich. Restkarten für 15 € nur an der Tageskasse ab 10:30.

    Veranstaltungsort: Harburger Theater / Saal des Helmsmuseums, Museumsplatz 2, S-Bahn Harburg Rathaus

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  • 2. Konzert: Montag, 21. Oktober 2019, 20 Uhr

    2. Konzert: Montag, 21. Oktober 2019, 20 Uhr

    Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
    Ulrich Windfuhr, Dirigent
    Lutong Zhang, Violine – Klasse Prof. C. Schickedanz

    R. Wagner: Vorspiel zum ersten Aufzug
    Karfreitagszauber aus Parsifal
    J. Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47
    I. Strawinsky: Le sacre du printemps

    Ulrich Windfuhr, in Heidelberg geboren, aufgewachsen in Düsseldorf, erhielt bereits in frühem Alter Klavierunterricht. 1978 nahm er sein Studium an der Musikhochschule Köln auf. 1985 war er Preisträger beim Internationalen Dirigierwettbewerb Vittorio Gui und 1986 beim Internationalen Dirigierwettbewerb Janos Ferencsic in Budapest. Nach Kapellmeisterpositionen in Dortmund, Augsburg, Nürnberg und Hannover wurde er Generalmusikdirektor in Karlsruhe und Kiel. 2006 bis 2012 war er ständiger Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. 2007 wurde Ulrich Windfuhr auf die Professur für Dirigieren an die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig berufen. Im Herbst 2013 übernahm Ulrich Windfuhr den Lehrstuhl für Dirigieren und Orchesterleitung an der Hochschule in Hamburg und ist seitdem künstlerischer Leiter des Symphonieorchesters der Hochschule für Musik und Theater. Außerdem arbeitet er seitdem mit den Hamburger Symphonikern zusammen.

    Lutong Zhang erhielt ihren ersten Violinunterricht bei ihrem Vater. Bis zu ihrem 16. Lebensjahr war sie Jungstudentin an der Musikschule des Central Conservatory of Music in Beijing. Von 2009 bis 2016 studierte sie an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Viviane Hagner und Prof. Bernhard Hartog, wo sie ihr Diplom­ und ihr Masterstudium erfolgreich abschloss. Sie war Stipendiatin der Ad In nitum Foundation und des DAAD. Von 2014 bis 2015 war sie Akademistin im Konzerthausorchester Berlin. Im Dezember 2014 gewann sie beim Violinwettbewerb der Ibolyka­ Gyarfas­Stiftung einen Förderpreis. Seit April 2016 bereitet sie sich bei Prof. Christoph Schickedanz an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg auf ihr Konzertexamen vor.

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  • 1. Konzert: Sonntag, 15. September 2019, 20 Uhr

    1. Konzert: Sonntag, 15. September 2019, 20 Uhr

    Atos Klaviertrio &
    Annette von Hehn, Violine
    Stefan Heinemeyer, Violoncello
    Thomas Hoppe, Klavier

    Johanna Staemmler, Violine
    Teresa Schwamm, Viola

    „Wunderkinder“

    W. A. Mozart: Klaviertrio C-Dur KV 548
    F. Mendelssohn: Klaviertrio d-Moll op. 49
    E. Korngold: Klavierquintett E-Dur op. 15

    Rund um den Globus wird das ATOS Trio vom Publikum bejubelt. Am Sonntag, den 15. September 2019 um 20 Uhr kommt das von der Kritik gefeierte Klaviertrio für das 1. Konzert der Musikgemeinde in der neuen Saison nach Harburg in die Friedrich-Ebert-Halle. Die Geigerin Annette von Hehn, der Cellist Stefan Heinemeyer und der Pianist Thomas Hoppe erobern gemeinsam seit 2003 weltweit die großen Konzertreihen. In „akkordarbeit“ – so heißt die vom Trio in Berlin ins Leben gerufene Konzertreihe – stellen die für ihren Ausdruck, ihre Dynamik und ihren warmen und expressiven Klang hochgelobten Musiker Programme zusammen, die verschiedene Themen, Musikstile und -epochen beleuchten. In Harburg wird der Konzertabend mit dem Titel „Wunderkinder“ zu hören sein. Neben dem Klaviertrio C-Dur von W. A. Mozart und dem Klaviertrio d-Moll von F. Mendelssohn steht unter dieser Überschrift außerdem ein Klavierquintett des Komponisten E. Korngold auf dem Programm. Für das in der Tonart E-Dur geschriebene und 1923 in Hamburg uraufgeführte spätromantische Stück ergänzen die Geigerin Johanna Staemmler und die Bratschistin Teresa Schwamm das Ensemble zum Quintett.

    Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

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  • 10. Konzert: Sonnabend, 15. Juni 2019, 20 Uhr

    10. Konzert: Sonnabend, 15. Juni 2019, 20 Uhr

    Symphoniker Hamburg
    Ion Marin, Dirigent
    Teresa Beldi, Violoncello

    A. Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
    F. Schubert: Symphonie Nr. 4 c-Moll D 417 „Tragische“

    Franz Grillparzer fragte einst: »Sind die Molltonarten nicht die Weiber der Musik?« Dvořák hatte jedenfalls Liebeskummer, als er sein berühmtes Cellokonzert in h-Moll schrieb: Er dachte an seine große Jugendliebe, die für ihn immer unerreichbar gewesen war – und sagte über das herzzerreißende Virtuosenkonzert: »Denken Sie sich einen Jungen, der verliebt ist – das ist der Inhalt.« Außerdem erklingt eine frühe Moll-Symphonie von Schubert, komponiert im Alter von gerade 19 Jahren: Sie trägt den Beinamen »Tragische« und weist ebenfalls leidenschaftliche Passagen auf. (Quelle: Symphoniker Hamburg)

    Ion Marin wurde in Rumänien geboren und studierte Komposition, Klavier und Dirigieren an der George Enescu Musikakademie und am Salzburger Mozarteum. Im Jahr 1986 übersiedelte er aus Protest gegen die rumänische Diktatur nach Wien. Dort wurde er während Claudio Abbados Amtszeit (1987-1991) zum ständigen Gastdirigenten der Wiener Staatsoper ernannt und erhielte wichtige künstlerische Impulse durch die Zusammenarbeit mit Herbert von Karajan und Carlos Kleiber.

    Ion Marin fasziniert in der internationalen Musikszene als einer der wenigen Dirigenten, die sowohl im sinfonischen Bereich als auch auf der Opernbühne auf höchstem Niveau arbeiten. Er ist regelmäßig an den größten Opernhäusern der Welt, darunter an der Metropolitan Opera, dem Teatro alla Scala, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper und der Opéra national de Paris zu Gast. Er dirigierte nahezu alle großen europäischen Orchester, wie die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das London Symphony Orchestra, das Philharmonia Orchester, das Orchestre National de France, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und das St. Petersburg Philharmonic. Seit der Saison 2014/15 ist er der Erste Gastdirigent der Symphoniker Hamburg.

    Teresa Beldi wurde 1993 in Hamburg geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren bei Prof. Clemens Malich. 2007 erhielt sie ein Stipendium der „Initiative Jugendkammermusik Hamburg” und begann ihr Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Rahmen der „Andreas Franke Akademie“. In 2010 gewann Teresa den “Young ClassX” Solistenpreis und spielte infolgedessen ihr Debüt als Solistin in der Laeiszhalle Hamburg.

    Von 2011-2016 studierte Teresa mit Prof. Hillel Zori an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel-Aviv im Rahmen des „Adler Program for Outstanding Foreign Students“.  2013 erhielt sie ein „Certificate of Excellence” von Maestro Zubin Mehta für ihre herausragenden musikalischen Leistungen. Mehrere Solo-Rezitale in Jerusalem mit Live-Übertragung des israelischen Radiosenders „Kol Hamusica“ folgten. 2016 spielte sie als Solistin Joseph Haydns Cellokonzert in C-Dur unter Maestro Zubin Mehta im Charles Bronfman Auditorium Tel Aviv (main auditorium).

    Als eine der ersten Studenten der 2016 neu gegründeten Barenboim-Said Akademie studierte Teresa zwei Jahre lang mit Frans Helmerson im Artist Diploma Programm. Teresa ist Mitglied des West-Eastern Divan Orchestras, Akademistin der Staatskapelle Berlin und Mitglied des Boulez Ensembles und trat mehrmals im Pierre Boulez Saal in verschiedenen Kammermusik-Formationen auf.

    Teresas Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie nach Rumänien, Bulgarien, Israel, Holland, Frankreich, Italien und Deutschland, in Säle wie „Halle aux Grains“ in Toulouse und die Elbphilharmonie Hamburg.

    Seit 2017 spielt Teresa auf einem Sergio Peresson Cello, gebaut im Jahre 1970 für Jacqueline du Pré, großzügig zur Verfügung gestellt von Maestro Daniel Barenboim.

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