Programm-Archiv

  • 8. Konzert: Sonnabend, 27. April 2019, 20 Uhr

    NDR Elbphilharmonie Orchester
    Antonello Manacorda, Dirigent
    Isabelle Faust, Violine

    R. Schumann: Violinkonzert d-Moll
    L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

    Ungehörtes Meisterwerk

    Das Violinkonzert stehe in „betrübendem Kontrast“ zum restlichen Schaffen Robert Schumanns. Mit dieser Einschätzung legte schon der Jahrhundertgeiger Joseph Joachim die Grundlage für die schlechte Presse, die die letzten Werke seines Freundes Schumann generell traf. Als Produkt eines angeblich vom Wahn befallenen Komponisten blieb das Violinkonzert bis weit nach Schumanns Tod ungehört. Erst in letzter Zeit hat es seinen festen Platz im Repertoire der Konzerthäuser gefunden – dank des Einsatzes so fabelhafter Musiker wie Isabelle Faust, die das Violinkonzert auch auf einer viel gerühmten CD eingespielt hat und es jetzt mit zum NDR Elbphilharmonie Orchester bringt. „Das ist Musik, die so tief berührt. Und das in ganz unspektakulärer Schreibweise“, sagt Faust – und könnte damit ebenso gut Beethovens berühmte „Pastorale“ meinen, die Antonello Manacorda, gefeierter Chef der Kammerakademie Potsdam, nach der Pause dirigiert.

    Textnachweis: NDR Elbphilharmonie Orchester. www.ndr.de
    Bildnachweis: Felix Broede

    Restkarten können nur an der Abendkasse ab 19:30 erworben werden, Vorbestellungen unter 040-796 60 08.

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  • Kindermusiktheater Sonntag, 28. April 2019, 15 Uhr

    „Papa Haydns kleine Tierschau“
    oder: „Wie klingt eine Giraffe?“

    Ein Musiktheaterstück für Kinder ab fünf Jahren mit Jörg Schade und Christina Wiesemann von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling.
    Musik von Joseph Haydn, arrangiert für Bläserquintette von
    Ulf-Guido Schäfer.
    Bei diesem Kindermusiktheater können Sie Ihre Enkel, Kinder oder Nachbarskinder im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft und der freien Plätze mitnehmen!

    Papa Haydn: Jörg Schade
    Maus: Christina Wiesemann

    Flöte: Vukan Millin
    Oboe: Vera-Isabel Volz
    Klarinette: Florian Stubenvoll
    Horn: Adam Lewis
    Fagott: Bernhard Wesenick

    Der Komponist Joseph Haydn, auch „Papa Haydn“ genannt, hat ein großes Problem! Zu seiner neuesten Sinfonie, die „Die Giraffe“ heißen soll, will ihm einfach nichts Gescheites einfallen! Ob ihm da seine Musiker(kollegen) helfen können? Sie spielen – für Bläserquintett arrangierte – Auszüge aus anderen „Tiersinfonien“, zum Beispiel „Der Bär“ und „Die Henne“… aber nein, das ist es nicht… er braucht etwas Neues, Eigenes für diese „Giraffe“… Was gibt es noch? „Der Verwirrte“ geht auf „Die Jagd“, bis ihn „Der Paukenschlag“ unterbricht… Nein, alles nicht das Richtige…

    Also sind die Zuschauer gefragt! Gemeinsam mit ihnen und den Musikern macht sich also Papa Haydn erneut auf die Suche nach den richtigen Noten! Dabei geht es äußerst turbulent zu; denn zu allem Überfluss hat eine Maus das Notenpapier mit den frischen Notenköpfen angeknabbert, und die anderen guten Notenideen machen sich plötzlich selbstständig und ergreifen die Flucht! Papa Haydn befindet sich am Rande eines Nervenzusammenbruchs! Erschöpft von dieser Jagd will er kurz ein Nickerchen machen.

    Plötzlich wird er von einem Riesenkrach geweckt… Was ist geschehen? „…ich mag Tiere eigentlich nicht besonders… beim Mittagsschlaf ärgern mich die Fliegen; die machen zum Beispiel einen ekligen Klecks mitten in die Noten und meine Musiker glauben dann, das wäre ein Ton und die ganze Musik klingt schräg…!“

    Eine Vorstellung für Ohr und Auge, die Kindern (und Erwachsenen?!) die Angst vor klassischer Musik nehmen will und diese einmal anders präsentiert: verspielt, mit viel Witz und Spaß!

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  • Neu! Musik! Donnerstag, 2. Mai 2019, 20 Uhr

    Ensemble Resonanz
    Yorck Dippe, Sprecher
    DJ Richard von der Schulenburg

    Leos Janácek (1854-1928)
    Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate«

    Kann eine Frau ihren Mann mit einer Geige betrügen?
    Sie kann. Findet ihr Mann und bringt sie im dramatischen Finale um. Soweit die Kreutzersonate von Tolstoi. Leos Janácek kommt in seiner Vertonung der Geschichte zum Streichquartett zu einer anderen moralischen Antwort: Seine Musik ist böhmischer Feminismus, ein leidenschaftliches Plädoyer für die Sehnsucht der Frau nach Lust und Autonomie.

    Bei der Veranstaltung Neu! Musik! wird alte und neue Musik auf innovative und persönliche Weise verbunden. Moderiert wird von den Musikern selbst, Gespräche und kühle Getränke gibt es an der Bar.

    Bildnachweis: Leoš Janáček mit seiner Frau Zdeňka (1881), Wikipedia

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  • 7. Konzert: Freitag, 22. März 2019, 20 Uhr

    Brahms Trio Hamburg
    Solveigh Rose, Violine
    Clemens Malich, Violoncello
    Camille Lemonnier, Klavier

    Musik und Briefe von Johannes Brahms, Hanns Eisler, Gideon Klein und Felix Mendelssohn

    G. Klein: Duo für Violine und Violoncello
    F. Mendelssohn: Klaviertrio Nr. 1, d-Moll op.49
    H. Eisler: Duo für Violine und Violoncello op. 7, 1
    J. Brahms: Trio Nr. 2 C-Dur für Klavier, Violine und Violoncello, op. 87

    Das Debut des Brahms Trios Hamburg fand 2017 im Großen Saal der Elbphilharmonie statt. Mit großer Hingabe und Leidenschaft widmen sich seitdem Solveigh Rose, Camille Lemonnier und Clemens Malich dem gemeinsamen Musizieren und Konzertieren.

    Solveigh Rose, Violine, studierte u. a. beim ehemaligen Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, Thomas Brandis, und gehört zu den ersten Violinen des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Neben ihrem Engagement als Orchester- und Kammermusikerin widmet sich Solveigh Rose intensiv der Nachwuchsförderung als Violinpädagogin, nicht zuletzt im vielfach ausgezeichneten Educationprojekt von The Young ClassX.

    Die deutsch-französische Pianistin Camille Lemmonier studierte zunächst in Nürnberg Klavier, bevor sie ihren Master in Liedbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit der Bestnote 1,0 abschloss und der Einladung nachkam ihre Studien an der renommierten Guildhall School for Music and Drama in London fortzusetzen. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, wie des Wettbewerbes „Piano ohne Grenzen“ und zuletzt des Gustav Mahler Liedwettbewerbs und Stipendiatin der Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now“. Sie lebt und arbeitet in London.

    Clemens Malich am Violoncello wurde zwar in Freising bei München geboren, verbrachte aber einen Großteil seiner Kindheit in Istanbul. Nach Studien in München, Hamburg und London wurde er mit 29 Jahren als einer der jüngsten Professoren Deutschlands an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg berufen, wo er seither Violoncello, Methodik und Didaktik, sowie Hochbegabte unterrichtet. Neben seiner solistischen Tätigkeit dirigiert er das Felix Mendelssohn Jugendorchester, mit dem er u.a. mit dem Europäischen Nachwuchsorchesterpreis ausgezeichnet wurde. Sie spielten unter seiner Leitung bereits in Sälen wie der Philharmonie Berlin, dem Dvorak und Smetana Saal in Prag und auf Einladung der Elbphilharmonie in den Eröffnungswochen als erstes Jugendorchester weltweit im Großen Saal der Elbphilharmonie.

    Restkarten können nur an der Abendkasse ab 19:30 erworben werden, Vorbestellungen unter 040-796 60 08.

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  • Sonderveranstaltung in der Caféteria des Friedrich-Ebert-Gymnasiums Mittwoch, 20. Februar 2019, 20 Uhr

    Diskurs:
    Aufbruch in die Moderne!
    Karola Parry spricht mit den Gästen Juditha Haeberlin, Geigerin bei Ensemble Resonanz, dem Cellisten Clemens Malich und dem Musikwissenschaftler Friedrich Geiger der Universität Hamburg über neue Formate, Kreativität und den Aufbruch in die Moderne nach 1910 in der Musik.

    Restkarten für 10 Euro nur an der Abendkasse ab 19:45.

    Bild: Wassily Kandinsky Fugue 1914

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  • 6. Konzert: Montag, 11. Februar 2019, 20 Uhr

    Symphoniker Hamburg
    Sylvain Cambreling, Dirigent

    J.-P. Rameau: Suite aus der Oper „Castor und Pollux“
    G. Fauré: Suite zu der Bühnenmusik „Pelléas und Mélisande“ op. 80
    R. Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische“

    Große Gefühle für sagenhafte Welten! Das mythologische Zwillingspaar Castor und Pollux ist so unzertrennlich, dass sie für den anderen auf alles verzichten würden – sogar auf eine Frau. Als Sterne erlangen sie Unsterblichkeit. Rameau komponierte dazu eine Musik voller Esprit. Maurice Maeterlincks Liebesdrama »Pelléas und Mélisande« spielt in einer mittelalterlichen Welt aus Traum und Phantasie; Fauré hat sie in magische Klangwelten gegossen. Zum Abschluss Schumanns zauberhafte Symphonie, die mit dem Rheinland zu tun hat – dem Schauplatz von Sagen, Geschichte und Dichtung.

    Mit dem Franzosen Sylvain Cambreling ist es den Symphonikern erneut gelungen, eine weltweit renommierte Künstlerpersönlichkeit für die Musikstadt Hamburg zu gewinnen. Der 1948 in Amiens geborene charismatische Ausnahmedirigent erfährt international größte Anerkennung für seine mitreißenden, ideen- und farbenreichen Aufführungen. Er war bis zum Sommer 2018 Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart (Opernhaus des Jahres 2016), ist seit 1997 erster Gastdirigent des Klangforums Wien und seit 2010 Chefdirigent des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio. Unter seiner Ägide als Generalmusikdirektor ist die Frankfurter Oper 1995 erstmals zum »Opernhaus des Jahres« gekürt worden und er selber zum »Dirigent des Jahres«. Zwischen 1999 und 2011 war er Chefdirigent des SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Sylvain Cambreling tritt die Nachfolge von Sir Jeffrey Tate an, der die Symphoniker Hamburg von 2009 an auf neue künstlerische Gipfel führte und am 2. Juni 2017 völlig unerwartet verstarb. (Textquelle: www.symphonikerhamburg.de –  Foto: Marco Borggreve)

    Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040-796 60 08.

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  • 5. Konzert: Montag, 28. Januar 2019, 20 Uhr

    amarcord – Vokalensemble

    Wolfram Lattke, Tenor
    Robert Pohlers, Tenor
    Frank Ozimek, Bariton
    Daniel Knauft, Bass
    Holger Krause, Bass

    Amerika!

    C. Ives: „For You and Me!“
    A. Copland: Four Motets
    L. Beery: „I Believe“ & „Where The Old Ohio Flows“
    S. Barber: „Reincarnations“ op. 16 (Auszüge)
    M. Feldman: Only
    H. Eisler: „Woodbury-Liederbüchlein“ (Auszüge)
    C. Ives: Serenade

    Im ersten Teil versammeln sich um den „Vater“ der US-amerikanischen Klassik, Charles Ives, weitere Komponisten, die zeigen, wie sich im Laufe der letzten 150 Jahre eine ganz eigene Tonsprache in Amerika entwickelt hat. Copland und Barber stehen für ein gewachsenes Selbstbewusstsein, das – genährt und inspiriert vom britischen Mutterland und der scheinbar übermächtigen europäischen Musiktradition – im Kern eine frische Religiosität ebenso ausstrahlt wie es Folkloristisches und Populäres der „Neuen Welt“ miteinander verbindet. Als Einwanderungs- und Exilland wurde Amerika im 19., vor allem aber im 20. Jahrhundert ein Hotspot musikalischer Kultur und Avantgarde mit zahllosen sich befruchtenden, symbiotischen Beziehungen. Dafür steht der gebürtige Leipziger und Schönberg-Schüler Hanns Eisler mit seinem „Woodbury-Liederbüchlein“ von 1941. Ein Beispiel für die Neue Musik ist das für eine Stimme geschriebene Stück „Only“, eine Vertonung eines Rilke-Sonetts von Morton Feldman, einem einflussreichen Komponisten der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts.
    Nach der Pause erklingen Evergreens, aber auch unbekanntere Songs von Show- und Musikgrößen aus Jazz, Musical und R&B wie Cole Porter, Ray Charles, Rodgers and Hart, Tom Waits und einigen mehr – mal amüsant, mal melancholisch, doch immer im besten Sinne amerikanisch. (Textquelle: www.amarcord.de)

    Restkarten können nur an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040-796 60 08.

     

     

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  • Morgenfeier Sonntag, 6. Januar 2019, 11 Uhr

    Boris Meyn liest aus seinem Buch „Fememord“

    Musik u. a. aus den 1920er Jahren gespielt mit Klarinette, Gitarre und Kontrabass von den Djangonauten um Michele Bono.

    Berlin 1925: Die junge Journalistin und Hobbyfliegerin Ilka Bischop erfährt zufällig, dass die Reichswehr eine geheime Fliegerschule in der Sowjetunion aufbaut. Ilka geht der brisanten Story nach. Kurz darauf stirbt einer ihrer Informanten, ein befreundeter Flieger. Wie sich herausstellt, hatte der Mann eine Liaison mit einem Mitarbeiter aus dem Stab um Hamburgs Oberbaudirektor Fritz Schumacher. Ilka macht sich auf in die Hansestadt. Doch sie findet den Mann tot vor. Ermordet.
    Hamburg, das merkt Ilka schnell, ist eine Stadt im Aufbruch. Und der berühmte Architekt Schumacher soll ihr ein neues Gesicht geben. Wo monumentale Bauaufträge anstehen, geht es natürlich um sehr viel Geld. Doch dann stößt Ilka bei ihren Recherchen auf einen geheimen Zirkel, der weitreichendere Ziele hat, als nur am Neubau der Stadt zu verdienen. Und dafür alles zu tun bereit ist.

    Boris Meyn, Jahrgang 1961, ist promovierter Kunst- und Bauhistoriker. Sein Romandebüt, «Der Tote im Fleet», erschienen 2000, avancierte in kürzester Zeit zum Bestseller («spannende Krimi- und Hamburglektüre», so die taz).

    (Texte: Rowohlt)

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  • 4. Konzert: Sonnabend, 8. Dezember 2018, 20 Uhr

    Ensemble Resonanz
    Riccardo Minasi, Dirigent
    Benjamin Beilman, Violine

    Mythologische Geschichten von Form, Liebe, Rausch und Schaffensdrang verbinden dieses Programm. Strawinsky feiert in seinem Ballett Apollon als Gott der Musik, während Bernstein Platons Preisung des Gottes Eros zu einer Serenade für Violine und Kammerorchester inspirierte. Mit dem Namen Jupiter ist Mozarts letze Sinfonie betitelt, auf dem Höhepunkt seines symphonischen Schaffens kurz vor seinem Tod geschrieben. (Text Ensemble Resonanz)

    Programm:

    I. Strawinsky: Apollon musagète
    L. Bernstein: Serenade für Violine, Streichorchester, Harfe und Schlagzeug (Klavier)
    W. A. Mozart: Sinfonie Nr. 41, C-Dur, KV 551, „Jupiter“

    Mit seiner außergewöhnlichen Spielfreude und künstlerischen Qualität zählt das Ensemble Resonanz zu den führenden Kammerorchestern weltweit. In innovativen Programmen spannen die Musiker – seit Gründung des Ensembles 1994 – den Bogen von der Tradition zur Gegenwart. Die lebendige Interpretation alter Meisterwerke im Dialog mit zeitgenössischen Kompositionen führt dabei oft zu überraschenden Bezügen.

    Seit dem Sommer 2018 ist der Geiger und Dirigent Riccardo Minasi ein langjähriger Freund des Ensembles Artist in Residence. Er wurde 1978 in Rom geboren und hat sich sowohl als Solist als auch als Konzertmeister den Ruf als eines der außergewöhnlichsten Talente der europäischen Musikszene erarbeitet. Neben seiner Tätigkeit als Chefdirigent des Mozarteumorchester Salzburg ist er in der laufenden Spielzeit zu Gast am Opernhaus Zürich, an der Hamburgischen Staatsoper (Alcina) und an dem Orchestre National de Lyon. Zu seinen letzten Dirigenten- und Regie-Engagements gehören Debüts u.a. mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchestre de Chambre de Lausanne und dem Los Angeles Chamber Orchestra.

    Nach seinem ersten Preis 2010 bei den Young Interpreten International Auditions erhielt der Geiger Benjamin Beilman weltweite Aufmerksamkeit. Er erhielt weiterhin renommierte Auszeichnungen, darunter einen London Music Masters Award sowie einen exklusiven Plattenvertrag mit Warner Classics. Schon im Alter 0von fünf Jahren begann Beilman mit dem Geigenspiel und studierte anschließend am Musikinstitut in Chicago, am Curtis Institute of Music und an der Kronberg Academy bei Christian Tetzlaff. Er spielt die „Engleman“ Stradivarius aus dem Jahr 1709, eine Leihgabe von der Nippon Music Foundation.

    Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

    freiKartE: Studierende haben kostenlosen Zugang zu dieser Veranstaltung nur in Verbindung mit ihrem Studienausweis und der freiKartE soweit Restkarten zur Verfügung stehen.

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  • 3. Konzert: Montag, 12. November 2018, 20 Uhr

    Steinway Prize Winner Concerts
    Jingge Yan, Klavier

    Das Steinway Prizewinner Concerts Network unterstützt hervorragende Preisträger von ausgewählten europäischen und amerikanischen Klavier-Wettbewerben, welche exklusiv auf Steinway-Instrumenten stattfinden. Bekannte internationale Pianisten spielen in der Regel vor großem Publikum, doch gerade die noch wenig bekannten Interpreten brauchen Bühne und
    Zuhörer. Deshalb hat Steinway gemeinsam mit dem Gewandhaus zu Leipzig im Jahre 2006 das Steinway Prizewinner Concerts Network ins Leben gerufen. Es verbindet auf internationaler Ebene Klavierwettbewerbe mit Konzertveranstaltern, Festivals und Radiostationen. Die Musikgemeinde Harburg ist seit der Saison 2018/19 Mitglied des Steinway Prizewinner Concerts Network.

    Der 1986 in Peking geborene Jingge Yan erhielt bereits mit vier Jahren Klavierunterricht. Von 2007 bis 2011 studierte er am Oberlin Conservatory in Ohio (USA) unter Peter Takacs und schloss dort mit dem Bachelor für Klavier und Orgel ab. Danach setzte er seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg bei Pavel Gililov fort. Jingge Yan gewann bereits mehrere Wettbewerbe in seiner Heimat China, so beispielsweise die Hope Cup International Piano Competition und die Gulangyu International Piano Competition. Er wurde zudem mit dem Rudolf Serkin Prize des Oberlin Conservatory ausgezeichnet, der regelmäßig an den talentiertesten Juniorstudenten verliehen wird. Jingge Yan gewann 2011 den 1. Preis des Internationalen Beethoven-Wettbewerbs Bonn. Seit 2015 ist er Beethoven Botschafter der Stadt Bonn.

    Programm:

    Ludwig van Beethoven (1770-1827): 11 Bagatellen für Klavier op. 119

    Ludwig van Beethoven: 6 Bagatellen für Klavier op. 126

    Gabriel Fauré (1845-1924):
    Impromptu Nr. 1 Es-Dur op. 25
    Impromptu Nr. 2 f-Moll op. 31
    Impromptu Nr. 3 As-Dur op. 34
    Impromptu Nr. 4 Des-Dur op. 91
    Impromptu Nr. 5 fis-Moll op. 102

    Antonín Dvořák (1841-1904): Silhouetten Zwölf Stücke für Klavier zu zwei Händen op. 8

    Béla Bartók (1881-1945): Improvisationen über ungarische Bauernlieder op. 20 SZ 74

    Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08.

    freiKartE: Studierende haben kostenlosen Zugang zu dieser Veranstaltung nur in Verbindung mit ihrem Studienausweis und der freiKartE soweit Restkarten zur Verfügung stehen.

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