9. Konzert: Montag, 8. Juni 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Ulrich Windfuhr, Dirigent
Michaela Kaune, Sopran

Programm

Gordon Kampe (*1976)
Drei Liebeslieder für Stimme und Orchester (2026)

Gustav Mahler (1860-1911)
Sinfonie Nr. 6 a-Moll „Tragische“

Das Konzert wird ohne Pause gespielt, die Gastronomie versorgt Sie nach dem Konzert noch mit Erfrischungsgetränken auf der Kassenseite.

Die Abendkasse für Nicht-Mitglieder ist eine halbe Stunde vor der Veranstaltung geöffnet. Karten für 20 Euro (10 Euro für Schüler und Studenten ermäßigt), Vorbestellung auch gerne unter 0157-33082827.

Gerade die noch nicht so bekannten Künstler brauchen eine Bühne! Gerne unterstützt die Musikgemeinde Harburg dieses wichtige Anliegen und kooperiert mit dem Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter der Leitung von Ulrich Windfuhr. In diesem Jahr kommen die jungen Musiker in ganz großer Besetzung und spielen am Montag, den 8. Juni 2026 um 19.30 Uhr Gustav Mahlers 6. Sinfonie „Die Tragische“ in der Friedrich-Ebert-Halle. Davor erklingt das im April an der Hochschule erstmals aufgeführte Werk „Drei Liebeslieder für Stimme und Orchester“ von Gordon Kampe, der auch Professor an der HfMT ist. Die renommierte Sopranistin Michaela Kaune, ebenfalls Professorin in Hamburg, übernimmt den Solopart.

Ulrich Windfuhr war 1985 Preisträger beim Internationalen Dirigierwettbewerb Vittorio Gui und 1986 beim Internationalen Dirigierwettbewerb Janos Ferencic in Budapest. Sein erstes Engagement erhielt er 1986 am Theater Dortmund. Es folgten verschiedene Anstellungen als 1. Kapellmeister und Generalmusikdirektor an bedeutenden deutschen Bühnen. Von 1998 bis 2003 wirkte Windfuhr an der Seite von Intendantin Kirsten Harms als Generalmusikdirektor der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel und erregte mit großen Opernproduktionen und preisgekrönten CD-Einspielungen internationale Aufmerksamkeit. Seine Konzerttätigkeit führte ihn von Beginn seiner Laufbahn an durch Europa und darüber hinaus in die USA bis nach Korea. Als Operndirigent gastierte er an renommierten deutschen Bühnen, u. a. an der Deutschen Oper Berlin, wo er
inzwischen regelmäßig zu Gast ist. Von 2007 bis 2013 war Ulrich Windfuhr Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. 2013 folgte er dem Ruf auf die Professur für Dirigieren und Orchesterleitung der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. (Ulrich Windfuhr, Foto: Alexander Basta)

Michaela Kaune studierte an der Hochschule für Musik in Hamburg und ist u.a. Preisträgerin des Belvedere Wettbewerbs Wien und des Bundeswettbewerbs Gesang. Die Künstlerin ist seit vielen Jahren an den wichtigsten internationalen Opernhäusern zu Gast. Ende der Saison 2015/2016 übernahm sie unter Philippe Jordan mit großem Erfolg eine komplette Serie des Rosenkavalier an der Opéra de Paris, in der sie mit der Marschallin in einer ihrer wichtigsten Partien zu sehen war. Michaela Kaune ist mit der Deutschen Oper Berlin eng verbunden und wurde im Jahr 2011 zur Berliner Kammersängerin ernannt. Seit 2007 ist sie Professorin an der HfMT Hamburg.

Michaela Kaune, Foto: Christian Stelling

10. Konzert: Dienstag, 7. Juli 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Omer Meir Wellber, Dirigent
Ava Bahari, Violine

Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
A. Dvorák: 9. Sinfonie e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“

Restkarten für das Konzert können (auch von Nicht-Mitgliedern der Musikgemeinde Harburg) ab 30 Minuten vor der Veranstaltung an der Abendkasse erworben werden (30 Euro / ermäßigt 15 Euro). Vorbestellung unter T: +49 (0)157 33 08 28 27.

Traditionell spielt das Philharmonische Staatsorchester einmal im Jahr in der Friedrich-Ebert-Halle in Harburg. Diesmal ist das romantische Programm zu hören, auf das 10. Philharmonische Konzert basiert. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber spielt die schwedische Geigerin Ava Bahari auf einer Stradivari das 1. Violinkonzert von Max Bruch. Anschließend hören Sie Antonín Dvořáks seinerzeit bahnbrechende Symphonie „Aus der Neuen Welt“.

Omer Meir Wellber gehört zu den führenden Dirigenten für Opern- und Orchesterrepertoire. Ab der Saison 2025/26 ist er Generalmusikdirektor der Staatsoper Hamburg und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Omer Meir Wellber ist regelmäßig bei u. a. dem Gewandhausorchester zu Leipzig, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Israel Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich zu Gast.
Als Music Director des Teatro Massimo Palermo präsentierte Omer Meir Wellber Bellinis Oper I Capuleti e i Montecchi in einer Inszenierung von Idan Cohen und dirigierte Wagners Oper Tristan und Isolde in der Regie von Daniele Menghini. Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten gehören Neuinszenierungen des Kaiserrequiems – einer eigenen Kreation mit dem Regisseur Marco Gandini, welche Viktor Ullmans Der Kaiser von Atlantis mit Mozarts Requiem verbindet, Verdis Les Vêpres siciliennes in einer Inszenierung von Emma Dante und Wagners Parsifal in einer Inszenierung von Graham Vick. Für seine innovative Arbeit am Teatro Massimo, darunter die Produktion Crepuscolo dei sogni im Januar 2021, erhielt Wellber den Sonderpreis 2021 der italienischen Associazione Nazionale Critici Musicali (Nationaler Verband der Musikkritiker).

Zum 2. Mal in dieser Saison kann die Musikgemeinde Ava Bahari und ihre Stradivari hören! Von The Strad als „bemerkenswertes Nachwuchstalent“ beschrieben, ist Ava Bahari eine hervorragende schwedische Geigerin mit einer erfrischenden Vorliebe für einzigartiges Repertoire. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter erste Preise beim Premio Paganini-Wettbewerb in Genua (2021), beim Concours International Tibor Varga in Sion (2021) und beim Aurora Music Competition in Stockholm (2019). In den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 ist Bahari Artist- in-Residence beim Göteborger Symphonieorchester und arbeitet außerdem mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Iceland Symphony Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales und dem Helsingborgs Symfoniorkester zusammen und gibt ihr japanisches Konzertdebüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra. Als begeisterte Kammermusikerin trat Bahari bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Santander Music Festival auf und spielte mit Musikern wie Kirill Gerstein, Daniel Hope, Adrien La Marca und Camille Thomas, um nur einige zu nennen. Im Frühjahr 2024 erhielt Bahari ihr Konzertexamen-Diplom an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, 2021 schloss sie ein Studium an der Accademia Stauffer in Cremona, Italien, ab. Bahari spielt auf einer Antonio Stradivari-Geige, die 1694 in Cremona gebaut wurde und ihr vom Anders Sveaas‘ Almennyttige Fond (ASAF) zur Verfügung gestellt wird. (Foto Ava Bahari von Francis Loefvenholm)

8. Konzert: Mittwoch, 20. Mai 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Deutsche Bläsersolisten
Nick Deutsch u. Marion Michel, Oboen
Thorsten Johanns u. Veronika Giesen, Klarinetten
Szabolcs Zempléni u. Alison Balls, Hörner
Guilhaume Santana u. Sayuri Sugawara, Fagotte

L. v. Beethoven: Bläseroktett Es-Dur op. 103
W. A. Mozart: Bläser-Serenade c-Moll KV 388 ‚Nachtmusique‘
B. Smetana: Harmoniemusik zur Oper ‚Die verkaufte Braut‘

Mit einem Programm mit Bläserserenaden von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Bedřich Smetana kommen die Deutschen Bläsersolisten am Mittwoch, den 20. Mai 2026 um 19.30 Uhr in die Friedrich-Ebert-Halle (S-Bahn Heimfeld). Die Deutschen Bläsersolisten wurden 2016 von vier renommierten Solo-Bläsern deutscher Spitzenorchester, Nick Deutsch, Oboe, Thorsten Johanns, Klarinette, Szabolcs Zempléni, Horn und Guilhaume Santana, Fagott gegründet, um gemeinsam mit vier ihrer besten Studierenden klassische Bläserkammermusik in einer großen Besetzung auf die Bühne zu bringen.

Bläserserenaden waren Teil der Tradition der Harmoniemusiken, wie sie Ende des 18. Jhd. und im 19. Jhd. an den Fürstenhöfen in Deutschland üblich wurden. Höhepunkt des Abends wird die Harmoniemusik zur Oper „Die verkaufte Braut“ von B. Smetana sein.

Karten für das Konzert können auch von Nicht-Mitgliedern der Musikgemeinde Harburg 45 Minuten vor Konzertbeginn an der Abendkasse (20 €, ermäßigt 10 €) erworben werden, Vorbestellungen unter Telefon 0157-33082827.

Foto: Deutsche Bläsersolisten © Hannah Elizabeth Tilt

Nachholtermin 5. Konzert: Freitag, 8. Mai 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Symphoniker Hamburg
Aurel Dawidiuk, Dirigent
Szymon Nehring, Klavier

W. A. Mozart: Ouvertüre zur Oper »Le nozze di Figaro« op. 492
W. A. Mozart: Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595
P. I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Ersatztermin für das ausgefallene Konzert am 11. Januar 2026.

Ein flüchtiger Moment des Erwachens: Die Feder setzt an, die ersten Töne erklingen, der Vorhang hebt sich, die Schicksalsfanfare erklingt … Zum Jahresanfang kommen die Symphoniker Hamburg zu einem Konzertabend voller Kontraste und Emotionen in die Friedrich-Ebert-Halle.  

Mozarts funkelnde Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« eröffnet das Programm – ein musikalisches Spiel mit Licht und Schatten, Witz und Dramatik. Andere Töne schlägt das zweite Mozart-Stück des Konzerts an: Sein letztes Klavierkonzert Nr. 27 in B-Dur erscheint leise und klar, von fast überirdischer Transparenz. Interpretiert wird es von dem polnischen Pianisten Szymon Nehring, der zu den herausragenden Pianisten seiner Generation zählt und gern gesehener Gast bei den Symphonikern ist. Der Mehrfach-Preisträger des renommierten Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs bringt mit feiner Klangkultur und lyrischer Tiefe die Melodien zum Leuchten.

Der zweite Teil des Abends gehört der musikalischen und emotionalen Welt Peter I.  Tschaikowskys. Seine Symphonie Nr. 4 in f-Moll ist ein Bekenntnis zur Schönheit trotz innerer Not – ein dramatisches Werk, das zwischen Zweifel und strahlender Gewissheit pendelt. Es entstand als »Schicksalssymphonie« in einer düsteren Lebensphase, geprägt von persönlichen Krisen, die von der unerfüllten Liebe zu einem Geiger über eine Scheinehe bis hin zu einem Selbstmordversuch reichten, für die der Komponist eine musikalische Erlösung als Widerhall komponierte. 

Am Pult ist mit dem 2000 geborenen Aurel Dawidiuk einer der spannendsten Dirigenten der jüngsten Generation zu erleben, »ein neuer Stern am Dirigentenhimmel« (Hamburger Abendblatt). Mit Energie, Präzision und Sinn für emotionale Tiefe führt er die Symphoniker Hamburg durch ein Programm, das wie ein Spiegelbild der Seele wirkt: Schönheit, die sich in Bewegung entfaltet, Leidenschaft, die zur Form wird – zwischen Eleganz und eruptiver Wucht, zwischen leiser Intimität und orchestraler Größe. (Text Symphoniker Hamburg)

Foto: Aurel Dawidiuk: Irene Zandel – Szymon Nehring: Bartek-Barczyk

7. Konzert: Dienstag, 28. April 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Ensemble Resonanz
Derya Yılderım, Gesang u. Baǧlama
Avi Avital, Mandoline

Pietro Locatelli
Lamento: Largo / aus: Sinfonia composta per l’esequie della sua donna che si celebrarono in Roma f-Moll für zwei Violinen, Viola und Basso continuo

Taner Akyol
Göcmen Kuslar (Lied der Zugvögel)

Antonio Vivaldi
Concerto g-Moll RV 315 »L’estate (Der Sommer)« / aus: Die vier Jahreszeiten (Bearbeitung für Violine und Orchester von Avi Avital)

Taner Akyol
PHOENIX für Bağlama, Mandoline, Percussion und Streichorchester

sowie Songs von Antonis Anissegos, Ali N. Askin, Avi Avital, Derya Yıldırım u.a.

Karten für das Konzert können (auch von Nicht-Mitgliedern der Musikgemeinde Harburg!) eine halbe Stunde vor der Veranstaltungen an der Abendkasse (30 €, ermäßigt 15 €) erworben werden, Vorbestellung unter Telefon: 0157-33082827.

Wenn Mandoline und Bağlama aufeinandertreffen, entsteht ein Dialog zwischen zwei Kulturen, die mehr gemeinsam haben, als es auf den ersten Blick scheint. Derya Yıldırım und Avi Avital erkunden mit dem klanglich experimentierfreudigen Ensemble Resonanz die Verbindung von Barock, Folklore und zeitgenössischer Kammermusik. Gemeinsam gestalten sie einen Abend, der Traditionen neu denkt, Geschichten erzählt und musikalische Brücken baut – von Anatolien bis Europa, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

»Volksmusik ist keine Nostalgie. Sie ist Bewegung, Wandel, Ausdruck – ein Spiegel der Gesellschaft.« Diese Haltung prägt Derya Yıldırıms Musik: Lieder, die weitergegeben, neu empfunden und stets aufs Neue definiert werden. Ihre Stimme und die Bağlama erzählen von Sehnsucht und Widerstand, Migration und Identität – mal zart und melancholisch, mal kraftvoll und mitreißend.

Avi Avital wiederum hat die Mandoline als klassisches Konzertinstrument neu etabliert. Berühmt für seine virtuosen Interpretationen von Barock- und italienischer Musik, schlägt sein Herz zugleich für Folkore – besonders jene des Mittelmeerraums.

Nun begegnen sich die beiden Ausnahmekünstler erstmals auf der Bühne – zusammengeführt vom Ensemble Resonanz, das mit Derya Yıldırım eine enge musikalische Freundschaft verbindet und mit seinem Gespür für klangliche Experimente regelmäßig Grenzen auslotet. Gemeinsam präsentieren sie ein facettenreiches Programm: anatolische Volkslieder, traditionell und neu arrangiert für Bağlama, Mandoline und Streicher; barocke Meisterwerke von Locatelli bis Vivaldi; sowie musikalische Dialoge zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Komponist Taner Akyol hat eigens für diesen Abend ein neues Werk geschrieben, das aus den Klangfarben der besonderen Instrumente schöpft und zu etwas Neuem verbindet. Ein Konzert, das sich über musikalische Kategorien hinwegsetzt – direkt, ausdrucksstark und tief berührend. (Text: Ensemble Resonanz)

Fotos: Derya Yıldırım by Celeste Call / Avi Avital by Christoph Koestlin

6. Konzert: Montag, 23. März 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Masaya Kamei, Klavier
(Steinway Prizewinners)

Robert Schumann (1810–1856) – Franz Liszt (1811–1886): Widmung
Robert Schumann: Carnaval

Maurice Ravel (1875–1937): Gaspard de la nuit
Toshio Hosokawa (*1955): Haiku
Franz Liszt (1811–1886): Réminiscences de Norma

Der Pianist Masaya Kamei erlangte 2022 bei der Long-Thibaud International Competition in Frankreich weltweite Aufmerksamkeit, wo er den ersten Preis, den Journalistenpreis und den Publikumspreis gewann. Außerdem gewann er den dritten Preis bei der Maria Canals International Piano Competition und erreichte das Halbfinale bei der Van Cliburn International Piano Competition im Jahr 2022.
In Japan erlangte er große Anerkennung, als er 2019 erste Preise bei den wichtigsten Wettbewerben Japans, dem 43. PTNA Piano Competition und dem 88. Music Competition of Japan, gewann.
Zu seinen zahlreichen Orchesterpartnern gehören das NHK Symphony Orchestra, das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, das Tokyo City Philharmonic Orchestra, das Tokyo Philharmonic Orchestra, das New Japan Philharmonic Orchestra, das Tokyo Symphony Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra, das Osaka Symphony Orchestra, das Kansai Philharmonic Orchestra, das Kyoto Symphony Orchestra, das Central Aichi Symphony Orchestra und das Nagoya Philharmonic Orchestra.
Er wurde 2001 geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Er studierte bei Mayuko Aoki, Hideo Sugiura, Hisako Ueno, Michiko Okamoto und Shoichi Hase. Während seines Studiums an der Meiwa High School wurde er in das Frühzulassungsprogramm der Toho Gakuen School of Music aufgenommen, wo er 2023 seinen Bachelor-Abschluss mit höchster Auszeichnung abschloss. Er hat außergewöhnliche Stipendien erhalten, wie z. B. von der Ezoe Memorial Recruit Foundation, der Rohm Music Foundation und den Yasuko Fukuda Award. Derzeit studiert er bei Momoko Kodama an der Hochschule für Musik Karlsruhe in Deutschland. 2022 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum mit dem Titel „Virtuozo“, auf dem er sein virtuoses und kultiviertes Spiel zeigt.
Masaya Kamei hat beim Concours Reine Elisabeth 2025 den fünften Preis gewonnen. Der Concours Reine Elisabeth (Königin-Elisabeth-Wettbewerb) in Brüssel ist einer der bedeutendsten internationalen Musikwettbewerbe.

Neu! Musik! Sonnabend, 14. März 2026, 19.30 Uhr, Helmssaal, Harburger Theater

Ensemble Resonanz

Antje Thierbach, Oboe
Ensemble Resonanz


Bei der Veranstaltung Neu! Musik! wird alte und neue Musik auf innovative und persönliche Weise verbunden. Moderiert wird von den Musikern selbst.

»Der Tag wird kommen, an dem eine frisch betrachtete Karotte eine Revolution entfacht!« – ein Abend für den scharfen Blick, der Gewohntes kippt und andere Perspektiven einnimmt. Stimme und Oboe, die sich nichts gefallen lassen, treffen auf Gedichte, die nicht nett sein wollen. Schönheit im Widerstand.

Mit der Mitgliedskarte ist die Teilnahme an dieser Zusatzveranstaltung im Helmssaal/Harburger Theater – soweit Plätze vorhanden– möglich.
Restkarten für Nichtmitglieder zu 20 Euro (Schüler/Studenten ermäßigt 10 Euro) an der Abendkasse ab 19.15 Uhr, Vorbestellung unter 0157-33082827.

Kindermusiktheater – Sonntag, 8. Februar 2026, Harburger Theater, 15 Uhr

Aschenputtel räumt auf

Ein Musiktheaterstück für Kinder ab fünf Jahren
für singenden Schauspieler, Mezzosopran und Bläserquintett
von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

Paolo der Gärtner (Jörg Schade) und Aschenputtel (Neelam Brader, Sopran)

Ensemble Prisma
Ralph Töpsch, Flöte
Vera-Isabel Volz, Oboe
Markus Heeb, Klarinette
Adam Lewis, Horn
Bernhard Wesenick, Fagott

Mit Musik aus “La Cenerentola” von Gioacchino Rossini
bearbeitet für Bläserquintett bzw. gemischtes Trio
von Ulf-Guido Schäfer

Pro Besucher – ob klein ob groß – ist am Eingang jeweils ein Mitgliedsausweis oder eine Eintrittskarte vorzulegen. Es besteht freie Platzwahl.
Zusätzliche Karten und Gästekarten für Nicht-Mitglieder können an der Tageskasse vor der Veranstaltung ab 14.30 Uhr zu einem Selbstkostenpreis von 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder erstanden werden, Vorbestellung auch gerne telefonisch unter 0157-33082827.

Paolo der Gärtner hat es wirklich schwer. Don Magnifico, sein ständig schlecht gelaunter Arbeitgeber macht ihm wieder mal das Leben schwer. Doch im baufälligen Schloss ist Paolo nicht der einzige, der unter Don Magnificos Launen zu leiden hat. Denn Aschenputtel – eigentlich auch seine Tochter – muss ganz schön schuften. Seine beiden anderen Töchter Clorinda und Tisbe lassen es sich gut gehen. Natürlich dürfen sie mit auf den grossen Ball, den Prinz Ramiro auf seinem Schloss gibt – während Aschenputtel zuhause Erbsen zählen darf… Paolo erzählt mit einem alten Märchenbuch und Rossinis Musik aus “La Cenerentola” die Geschichte vom Aschenputtel, die mit grosser Hartnäckigkeit doch noch zu ihrem Prinzen Ramiro findet. Auf dem Weg dahin gibt es viel Musik, einen abenteuerliche Kutschfahrt durch ein ziemlich heftiges Gewitter und nebenbei erfahren die kleinen Zuschauer soagr noch wie eine Oper funktioniert und die einzelnen Instrumente klingen. Ulf-Guido Schäfer hat die Musik des Meisters Giaocino Rossini für ein Bläserquintett bearbeitet. Und gleich zwei berühmte Arien sind zu hören. Die Canzone “War einmal ein König“ und das virtuose Finale “Der Triumph der Liebe”.

Jörg Schade und Franz-Georg Stähling haben das alte Märchen vom Aschenputtel mit Rossinis Musik zusammengebracht. Vor einer witzigen Kulisse aus 10 übergrossen bunten Legosteinen, aus denen nach Bedarf die Küche, das Schloss, oder die Küche entstehen agieren Paolo der Gärtner (Jörg Schade) und Aschenputtel (Neelam Brader, Sopran)

Fotocollage: Paolo der Gärtner und Aschenputtel © Ansgar Klostermann; Harburger Theater © Harburger Theater; thirteen heads in lego land © woodleywonderworks (flickr)

Morgenfeier zum Jahresanfang

Sonntag, 4. Januar 2026, 11 Uhr, Helmssaal – Harburger Theater

Henrik Siebold liest aus seinem Buch
„Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm“
und wird musikalisch begleitet von
Frank Meiller, Saxophon

Die Mitglieder der Musikgemeinde Harburg sind berechtigt zum Besuch dieser Veranstaltung im Harburger Theater soweit Plätze vorhanden! Einlass ab 10.30 Uhr. Das Freihalten von Plätzen für Späterkommende ist nicht möglich. Restkarten für 15 €, ermäßigt 10 € nur an der Tageskasse ab 10.45 Uhr. Veranstaltungsort: Harburger Theater / Saal des Helmsmuseums, Museumsplatz 2, S-Bahn Harburg Rathaus

Steckbrief
Name: Kenjiro Takeda
Beruf: Kommissar Hobbys: Saxophon spielen
Besonders Interessen: amerikanischer Jazz
Besondere Kennzeichen: schulterlanges Haar

Auch im neuesten Fall „Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm“ begibt sich der japanische Inspektor Kenjiro Takeda mit seiner deutschen Kollegin Claudia Harms auf kriminalistische Spurensuche in der Hansestadt. Diesmal wird in der Hamburger Kochszene ermittelt!

Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio verbracht. Er lebt in Hamburg und unternimmt oft ausgedehnte Reisen nach Japan. Sein richtiger Name ist Daniel Bielenstein. Unter dem Pseudonym Henrik Siebold schreibt er seit 2016 Kriminalromane, in deren Mittelpunkt der in Hamburg ermittelnde, japanische Inspektor Kenjiro Takeda steht. Für seine zahlreichen Kurzgeschichten ist er vielfach ausgezeichnet worden, seinen Durchbruch schaffte er 2003 mit seinem ersten Roman „Die Frau fürs Leben“. Es folgten weitere Unterhaltungsromane, die um das Liebesleben moderner Großstadt-Singles kreisen. Bielenstein veröffentlichte auch Bücher unter dem Pseudonym Philip Tamm, z. B. „Billigflieger“, „Herrengedeck“, „Zwei wie wir“.

Frank Meiller lebt und arbeitet als Saxophonist, Bandleader und Musikproduzent in Hamburg. Er ist Dozent für Saxophon und Klarinette an der Akademie für Musik und Kultur und unterrichtet auch als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg im Bereich „Jedem Kind ein Instrument“ und an der Medical School Hamburg. Frank leitete die Hamburger BigBand „Sidewinder“ von 2008 bis Ende 2024. Er studierte bei Herb Geller (USA) Saxophon und Jean-Claude Gérard (Hannover) Querflöte. Er ist Grenzgänger zwischen Jazz und Klassik und verbindet in seinen Konzerten beides erfolgreich miteinander.

4. Konzert: Montag, 15. Dezember 2025, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Hamburger Camerata
Sergej Malov, Cello da spalla, Viola und Leitung

F. Schubert: „Arpeggione“ bearb. für Cello u. Streichorchester
F. Schubert: Lieder bearb. für Viola u. Streicher
F. Schubert: „Der Tod und das Mädchen“ bearb. für Streichorchester

Karten für das Konzert können (auch von Nicht-Mitgliedern der Musikgemeinde Harburg!) eine halbe Stunde vor der Veranstaltungen an der Abendkasse (30 €, ermäßigt 15 €) erworben werden, Vorbestellung unter Telefon: 0157-33082827.

»Pantha rhei«, »alles fließt« – so formulierte Heraklit vor rund 2500 Jahren. Für die Kunst ist die Sentenz getrost als Aufforderung zu verstehen, die Grenzen niemals zu eng zu ziehen, nicht in den berühmten »Schubladen« zu denken und stets neue Perspektiven auf scheinbar Altgewohntes zuzulassen. Denn auch hier ist alles im Fluss, alles in Bewegung, alles auf irgendeine Weise miteinander verbunden. In ihrem Programm spürt die Hamburger Camerata mit Sergey Malov in diesem Sinne dem Komponisten Franz Schubert nach.

Oft als biedermeierlicher »Liederfürst« abgetan, wird die Vielfalt seines Schaffens bis heute unterschätzt. Als Arrangeur fügt Malov dabei den diversen Aufführungsvarianten der »Arpeggione«-Sonate mit seinem Schultercello eine neue Lesart hinzu. Liedern aus der »Winterreise« entlockt er ganz ohne Worte ungeahnte Dimensionen, und auch das hochdramatische, so gar nicht biedermeierliche Streichquartett »Der Tod und das Mädchen« lässt er in neuem Licht erscheinen.

Der aus St. Petersburg stammende Geiger Sergey Malov gilt als ebenso vielseitig wie virtuos: Er spielt gleichermaßen Violine, Viola, Barockvioline und Violoncello da spalla – das Instrument, auf dem Johann Sebastian Bach wahrscheinlich seine Cellosuiten selbst gespielt hat. Sergey Malovs Repertoire reicht von frühbarocker Musik über Johann Sebastian Bach, den klassischen und romantischen Violinkonzerten bis hin zu Uraufführungen Neuer Musik. Für seine Interpretationen setzt er sich intensiv mit Stilfragen und Spieltechniken der jeweiligen Epoche auseinander.

Auf der Violine gewann Sergey Malov Preise beim Paganini Wettbewerb in Genua, beim Mozart Wettbewerb in Salzburg, beim Heifetz Wettbewerb in Vilnius und beim Michael Hill Wettbewerb in Auckland. Mit der Bratsche war er Preisträger des ARD Wettbewerbs in München sowie der Tokyo Viola Competition.

Als Solist auf der Violine und Bratsche trat er mit Orchestern wie BBC Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Enescu Philharmonic Orchestra, der Auckland Philharmonia oder dem Tokyo Philharmonic Orchestra auf. Einladungen vergangener Saisons führten ihn außerdem zum Helsinki Philharmonic Orchestra, mit dem er Sibelius‘ Violinkonzert an Sibelius‘ Geburtstag unter Klaus Mäkelä interpretierte, zu den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik sowie auf eine Japan-Recital-Tournee.

Seit September 2017 ist Sergey Malov als Professor für Violine an die Zürcher Musikhochschule berufen.

Mit ihren durchdachten Programmen und ihrem einzigartigen Profil als freies und flexibles Kammerorchester prägt und bereichert die Hamburger Camerata seit bald 40 Jahren das Musikleben Hamburgs. Im Bewusstsein, dass Musik neue Horizonte eröffnen, zeitrelevante Themen in den Fokus rücken, Verständnis schärfen und unser Zusammenleben mitgestalten kann, hat es sich die Hamburger Camerata dabei in den letzten Jahren konsequent zum Ziel gemacht, jede Saison unter ein möglichst viele Menschen ansprechendes Motto zu stellen. Die Programme der einzelnen Konzerte werden also nie beliebig zusammengestellt, sollen nicht – wie im Konzertbetrieb oft unvermeidbar – allein den Wünschen und Erwartungen der Künstler:innen und Zuhörer:innen folgen oder den Gewohnheiten und Verkaufsgesetzen der Branche nachkommen. Vielmehr soll eine jede Spielzeit zu einer Art musikalischer Gedankenreise für das Publikum werden, jedes Konzert ein Ort des gesellschaftlichen Austauschs, Bewusstwerdens und Nachdenkens über unsere Zeit und/oder die Welt der Musik und ihre Traditionen, Gewohnheiten und Chancen.
In der Geschichte der Hamburger Camerata prägten und prägen die Musikerpersönlichkeiten Claus Bantzer, Max Pommer, Ralf Gothóni, Gustav Frielinghaus, Simon Gaudenz und die Geigerin Joanna Kamenarska die Geschicke des Ensembles. Nicht nur in Hamburg, sondern auch bei Gastspielen z. Bsp. beim Schleswig Holstein Musikfestival, bei den Festspielen Mecklenburg – Vorpommern oder dem Usedomer Musikfestival konnte die Hamburger Camerata Erfolge feiern. Damit Musik ihre lebendige Dynamik behält, vergibt das Ensemble immer wieder auch Aufträge an zeitgenössische Komponisten: Jan Müller-Wieland, Theo Brandmüller, Peter Michael Hamel oder Moritz Eggert haben bereits für die Hamburger Camerata komponiert. In der langen Liste namhafter Solistinnen und Solisten, mit denen das Ensemble zusammengearbeitet hat, finden sich etwa Vadim Repin, David Geringas, Sharon Kam, Olga Scheps, Juliane
Banse, Olaf Bär, Jens Peter Maintz oder Martin Stadtfeld. Überdies gastierten in interdisziplinären Projekten bekannte Schauspieler wie Dominique Horwitz, Katharina Thalbach, Ulrich Noethen und Wanja Mues.