Kindermusiktheater – Sonntag, 8. Februar 2026, Harburger Theater, 15 Uhr

Aschenputtel räumt auf

Ein Musiktheaterstück für Kinder ab fünf Jahren
für singenden Schauspieler, Mezzosopran und Bläserquintett
von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

Paolo der Gärtner (Jörg Schade) und Aschenputtel (Neelam Brader, Sopran)

Ensemble Prisma
Ralph Töpsch, Flöte
Vera-Isabel Volz, Oboe
Markus Heeb, Klarinette
Adam Lewis, Horn
Bernhard Wesenick, Fagott

Mit Musik aus “La Cenerentola” von Gioacchino Rossini
bearbeitet für Bläserquintett bzw. gemischtes Trio
von Ulf-Guido Schäfer

Pro Besucher – ob klein ob groß – ist am Eingang jeweils ein Mitgliedsausweis oder eine Eintrittskarte vorzulegen. Es besteht freie Platzwahl.
Zusätzliche Karten und Gästekarten für Nicht-Mitglieder können an der Tageskasse vor der Veranstaltung ab 14.30 Uhr zu einem Selbstkostenpreis von 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder erstanden werden, Vorbestellung auch gerne telefonisch unter 0157-33082827.

Paolo der Gärtner hat es wirklich schwer. Don Magnifico, sein ständig schlecht gelaunter Arbeitgeber macht ihm wieder mal das Leben schwer. Doch im baufälligen Schloss ist Paolo nicht der einzige, der unter Don Magnificos Launen zu leiden hat. Denn Aschenputtel – eigentlich auch seine Tochter – muss ganz schön schuften. Seine beiden anderen Töchter Clorinda und Tisbe lassen es sich gut gehen. Natürlich dürfen sie mit auf den grossen Ball, den Prinz Ramiro auf seinem Schloss gibt – während Aschenputtel zuhause Erbsen zählen darf… Paolo erzählt mit einem alten Märchenbuch und Rossinis Musik aus “La Cenerentola” die Geschichte vom Aschenputtel, die mit grosser Hartnäckigkeit doch noch zu ihrem Prinzen Ramiro findet. Auf dem Weg dahin gibt es viel Musik, einen abenteuerliche Kutschfahrt durch ein ziemlich heftiges Gewitter und nebenbei erfahren die kleinen Zuschauer soagr noch wie eine Oper funktioniert und die einzelnen Instrumente klingen. Ulf-Guido Schäfer hat die Musik des Meisters Giaocino Rossini für ein Bläserquintett bearbeitet. Und gleich zwei berühmte Arien sind zu hören. Die Canzone “War einmal ein König“ und das virtuose Finale “Der Triumph der Liebe”.

Jörg Schade und Franz-Georg Stähling haben das alte Märchen vom Aschenputtel mit Rossinis Musik zusammengebracht. Vor einer witzigen Kulisse aus 10 übergrossen bunten Legosteinen, aus denen nach Bedarf die Küche, das Schloss, oder die Küche entstehen agieren Paolo der Gärtner (Jörg Schade) und Aschenputtel (Neelam Brader, Sopran)

Fotocollage: Paolo der Gärtner und Aschenputtel © Ansgar Klostermann; Harburger Theater © Harburger Theater; thirteen heads in lego land © woodleywonderworks (flickr)

Nachholtermin 5. Konzert: Freitag, 8. Mai 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Symphoniker Hamburg
Aurel Dawidiuk, Dirigent
Szymon Nehring, Klavier

W. A. Mozart: Ouvertüre zur Oper »Le nozze di Figaro« op. 492
W. A. Mozart: Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595
P. I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Ersatztermin für das ausgefallene Konzert am 11. Januar 2026.

Ein flüchtiger Moment des Erwachens: Die Feder setzt an, die ersten Töne erklingen, der Vorhang hebt sich, die Schicksalsfanfare erklingt … Zum Jahresanfang kommen die Symphoniker Hamburg zu einem Konzertabend voller Kontraste und Emotionen in die Friedrich-Ebert-Halle.  

Mozarts funkelnde Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« eröffnet das Programm – ein musikalisches Spiel mit Licht und Schatten, Witz und Dramatik. Andere Töne schlägt das zweite Mozart-Stück des Konzerts an: Sein letztes Klavierkonzert Nr. 27 in B-Dur erscheint leise und klar, von fast überirdischer Transparenz. Interpretiert wird es von dem polnischen Pianisten Szymon Nehring, der zu den herausragenden Pianisten seiner Generation zählt und gern gesehener Gast bei den Symphonikern ist. Der Mehrfach-Preisträger des renommierten Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs bringt mit feiner Klangkultur und lyrischer Tiefe die Melodien zum Leuchten.

Der zweite Teil des Abends gehört der musikalischen und emotionalen Welt Peter I.  Tschaikowskys. Seine Symphonie Nr. 4 in f-Moll ist ein Bekenntnis zur Schönheit trotz innerer Not – ein dramatisches Werk, das zwischen Zweifel und strahlender Gewissheit pendelt. Es entstand als »Schicksalssymphonie« in einer düsteren Lebensphase, geprägt von persönlichen Krisen, die von der unerfüllten Liebe zu einem Geiger über eine Scheinehe bis hin zu einem Selbstmordversuch reichten, für die der Komponist eine musikalische Erlösung als Widerhall komponierte. 

Am Pult ist mit dem 2000 geborenen Aurel Dawidiuk einer der spannendsten Dirigenten der jüngsten Generation zu erleben, »ein neuer Stern am Dirigentenhimmel« (Hamburger Abendblatt). Mit Energie, Präzision und Sinn für emotionale Tiefe führt er die Symphoniker Hamburg durch ein Programm, das wie ein Spiegelbild der Seele wirkt: Schönheit, die sich in Bewegung entfaltet, Leidenschaft, die zur Form wird – zwischen Eleganz und eruptiver Wucht, zwischen leiser Intimität und orchestraler Größe. (Text Symphoniker Hamburg)

Foto: Aurel Dawidiuk: Irene Zandel – Szymon Nehring: Bartek-Barczyk

Neu! Musik! Sonnabend, 14. März 2026, 19.30 Uhr, Helmssaal, Harburger Theater

Ensemble Resonanz

Antje Thierbach, Oboe
Ensemble Resonanz


Bei der Veranstaltung Neu! Musik! wird alte und neue Musik auf innovative und persönliche Weise verbunden. Moderiert wird von den Musikern selbst.

»Der Tag wird kommen, an dem eine frisch betrachtete Karotte eine Revolution entfacht!« – ein Abend für den scharfen Blick, der Gewohntes kippt und andere Perspektiven einnimmt. Stimme und Oboe, die sich nichts gefallen lassen, treffen auf Gedichte, die nicht nett sein wollen. Schönheit im Widerstand.

Mit der Mitgliedskarte ist die Teilnahme an dieser Zusatzveranstaltung im Helmssaal/Harburger Theater – soweit Plätze vorhanden– möglich.
Restkarten für Nichtmitglieder zu 20 Euro (Schüler/Studenten ermäßigt 10 Euro) an der Abendkasse ab 19.15 Uhr, Vorbestellung unter 0157-33082827.

6. Konzert: Montag, 23. März 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Masaya Kamei, Klavier
(Steinway Prizewinners)

Robert Schumann (1810–1856) – Franz Liszt (1811–1886): Widmung
Robert Schumann: Carnaval

Maurice Ravel (1875–1937): Gaspard de la nuit
Toshio Hosokawa (*1955): Haiku
Franz Liszt (1811–1886): Réminiscences de Norma

Der Pianist Masaya Kamei erlangte 2022 bei der Long-Thibaud International Competition in Frankreich weltweite Aufmerksamkeit, wo er den ersten Preis, den Journalistenpreis und den Publikumspreis gewann. Außerdem gewann er den dritten Preis bei der Maria Canals International Piano Competition und erreichte das Halbfinale bei der Van Cliburn International Piano Competition im Jahr 2022.
In Japan erlangte er große Anerkennung, als er 2019 erste Preise bei den wichtigsten Wettbewerben Japans, dem 43. PTNA Piano Competition und dem 88. Music Competition of Japan, gewann.
Zu seinen zahlreichen Orchesterpartnern gehören das NHK Symphony Orchestra, das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, das Tokyo City Philharmonic Orchestra, das Tokyo Philharmonic Orchestra, das New Japan Philharmonic Orchestra, das Tokyo Symphony Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra, das Osaka Symphony Orchestra, das Kansai Philharmonic Orchestra, das Kyoto Symphony Orchestra, das Central Aichi Symphony Orchestra und das Nagoya Philharmonic Orchestra.
Er wurde 2001 geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Er studierte bei Mayuko Aoki, Hideo Sugiura, Hisako Ueno, Michiko Okamoto und Shoichi Hase. Während seines Studiums an der Meiwa High School wurde er in das Frühzulassungsprogramm der Toho Gakuen School of Music aufgenommen, wo er 2023 seinen Bachelor-Abschluss mit höchster Auszeichnung abschloss. Er hat außergewöhnliche Stipendien erhalten, wie z. B. von der Ezoe Memorial Recruit Foundation, der Rohm Music Foundation und den Yasuko Fukuda Award. Derzeit studiert er bei Momoko Kodama an der Hochschule für Musik Karlsruhe in Deutschland. 2022 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum mit dem Titel „Virtuozo“, auf dem er sein virtuoses und kultiviertes Spiel zeigt.
Masaya Kamei hat beim Concours Reine Elisabeth 2025 den fünften Preis gewonnen. Der Concours Reine Elisabeth (Königin-Elisabeth-Wettbewerb) in Brüssel ist einer der bedeutendsten internationalen Musikwettbewerbe.

8. Konzert: Mittwoch, 20. Mai 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Deutsche Bläsersolisten
Nick Deutsch u. Marion Michel, Oboen
Thorsten Johanns u. Veronika Giesen, Klarinetten
Szabolcs Zempléni u. Alison Balls, Hörner
Guilhaume Santana u. Sayuri Sugawara, Fagotte

L. v. Beethoven: Bläseroktett Es-Dur op. 103
W. A. Mozart: Bläser-Serenade c-Moll KV 388 ‚Nachtmusique‘
B. Smetana: Harmoniemusik zur Oper ‚Die verkaufte Braut‘

1. Konzert: Dienstag, 9. September 2025, Friedrich-Ebert-Halle, 19.30 Uhr

Symphoniker Hamburg
Samy Rachid, Dirigent
Ava Bahari, Violine

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Violinkonzert D-Dur op. 61
Allegro ma non troppo
Larghetto – attacca
Rondo (Allegro)

– Pause –

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 – »Schottische«
Andante con moto – Allegro un poco agitato
Vivace non troppo
Adagio – attacca
Allegro vivacissimo – Allegro maestoso assai

In der Saison 2024/25 ist der französische Dirigent Samy Rachid zwei Jahre stellvertretender Dirigent des Boston Symphony Orchestra unter Musikdirektor Andris Nelsons. Zu den Höhepunkten des Sommers 2024 gehörte sein bemerkenswertes Dirigierdebüt mit dem Boston Symphony Orchestra und Midori beim Tanglewood Music Festival und beim Auckland Philharmonia Orchestra sowie bei der Enescu Philharmonic, dem Orchestre National de Montpellier und dem Orchestre de Pau. Als stellvertretender Dirigent der Opéra National du Rhin in Straßburg im Jahr 2022 war er auch Dirigent des renommierten Verbier Festivals, zu dem er 2023 zurückkehrte und mit Zubin Metha, Gianandrea Noseda und Klaus Mäkelä zusammenarbeitete. 2022 nahm er an der Gstaad Conducting Academy teil, wo er als erster französischer Dirigent mit dem Neeme Järvi-Preis der Akademie ausgezeichnet wurde. Samy Rachid, ehemaliger Cellist des Arod Quartetts, verließ dieses Ensemble 2021, um sich ganz auf das Dirigieren zu konzentrieren, und gewann den zweiten Preis beim Internationalen Dirigentenwettbewerb in Tokio. Er studierte bei Mathieu Herzog und assistierte ihm beim Orchestre Appassionato bei mehreren Projekten, hauptsächlich mit renommierten Sängern wie Roberto Alagna, Ludovic Tezier und Nadine Sierra.


Von The Strad als „bemerkenswertes Nachwuchstalent“ beschrieben, ist Ava Bahari eine hervorragende schwedische Geigerin mit einer erfrischenden Vorliebe für einzigartiges Repertoire. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter erste Preise beim Premio Paganini-Wettbewerb in Genua (2021), beim Concours International Tibor Varga in Sion (2021) und beim Aurora Music Competition in Stockholm (2019). In den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 ist Bahari Artist- in-Residence beim Göteborger Symphonieorchester und arbeitet außerdem mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Iceland Symphony Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales und dem Helsingborgs Symfoniorkester zusammen und gibt ihr japanisches Konzertdebüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra. Als begeisterte Kammermusikerin trat Bahari bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Santander Music Festival auf und spielte mit Musikern wie Kirill Gerstein, Daniel Hope, Adrien La Marca und Camille Thomas, um nur einige zu nennen. Im Frühjahr 2024 erhielt Bahari ihr Konzertexamen-Diplom an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, 2021 schloss sie ein Studium an der Accademia Stauffer in Cremona, Italien, ab. Bahari spielt auf einer Antonio Stradivari-Geige, die 1694 in Cremona gebaut wurde und ihr vom Anders Sveaas‘ Almennyttige Fond (ASAF) zur Verfügung gestellt wird. (Foto Ava Bahari von Francis Loefvenholm)

Foto: Samy Rachid

2. Konzert: Dienstag, 7. Oktober 2025, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Sélean Trio
Catherina Strehmel, Tenorposaune
Leonard Kutsch, Bassposaune
Jung Eun Séverine Kim, Klavier

Die Posaune ist im Aufwind: Inzwischen wird sie längst nicht mehr nur als behäbiges, lautes Orchesterinstrument wahrgenommen, sondern hat sich als solistisches Instrument etabliert. Von sachte bis herrschaftlich, von laut bis leise, von Barock bis Jazz – die Posaune hat viele Facetten und genau diese will das junge „Sélean Trio“ auf die Bühne bringen. In einem bunten Programm, das von modernen Originalkompositionen bis hin zu Neuinterpretationen von bekannten Besetzungen reicht, verbinden die Posaunist:innen Ann-Catherina Strehmel und Leonard Kutsch gemeinsam mit der Pianistin Jung Eun Séverine Kim ihre Erfahrung aus großen deutschen Orchestern mit ihrer Begeisterung für das solistische Spiel.

Das Konzert wird von den Musiker:innen moderiert und neben der Trio Besetzung treten sie sowohl im Duo als auch solistisch auf.
Die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb wird gefördert durch die GVL und die Kulturstiftung der Länder

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Kantate BWV 78 „Jesu, der du meine Seele“
Duett „Wir eilen“

Stjepan Šulek (1914-1986): Sonate für Posaune und Klavier „Vox Gabrieli“

Daniel Schnyder (*1961): Kislev

Robert Schumann (1810-1856): Fantasiestücke op.12 für Klavier solo
I. Des Abends
II. Aufschwung

Dimitri Schostakowitsch (1906-1975): Fünf Stücke op. 36
I. Prelude
IV. Walzer

Pause

Biagio Marini (1594-1663): Sonata nona per doi tromboni grossi

Steven Verhelst (*1981): Devil’s Waltz

Alexej Lebedjew (1924-1993): Konzert Nr. 1

Robert Schumann (1810-1856): Fantasiestücke op.12 für Klavier solo
III. Warum?
IV. Grillen

Eric Ewazen (*1954): Trio für Tenorposaune, Bassposaune und Klavier
I. Andante Teneramente

Jan Sandström (*1954): A Christian Song

Ann-Catherina Strehmel studierte bei Olaf Ott an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie bei Henning Wiegräbe an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie war Mitglied der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker und spielte zudem als Orchesteraushilfe u. a. bei den Bamberger Symphonikern, der Staatsoper Hamburg, dem hr-Sinfonieorchester und der NDR Radiophilharmonie. Sie ist Trägerin des Deutschlandstipendiums, Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Wuppertal und erhielt den Wilfried Hoffmeister Preis des Lions Club Lüdenscheid. Als Mitglied des Ensembles Studio Musikfabrik wirkte sie mehrfach bei den Darmstädter Ferienkursen, den Donaueschinger Musiktagen und dem PGVIM International Symposium Bangkok kammermusikalisch mit. Regelmäßig widmet sie sich dem Spiel der Barockposaune in Ensembles wie dem Capricornus Ensemble Stuttgart sowie dem Ensemble Musica Fiorita (Basel). Als Solistin war sie u. a. mit dem LJO Schleswig-Holstein zu hören, mit dem sie das Posaunenkonzert von Launy Grøndahl spielte. Seit 2021 ist sie stellvertretende Soloposaunistin am Theater Kiel. Im März 2024 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde somit in die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen.

Leonard Kutsch wurde 2002 in Stolberg (Rheinland) geboren und wuchs in Aachen auf. Nach mehreren Bundespreisen bei Jugend musiziert begann er 2019 ein Jungstudium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, wo er auch 2020 bei Matthias Gromer seinen Bachelor begann. Als Solist gewann er als erster Bassposaunist den Rometsch-Wettbewerb 2023 seiner Hochschule und stand als solcher auch erstmalig im Finale des Deutschen Musikwettbewerbs 2024, wo er den Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben gewann und in die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen wurde. Auch gab er Solokonzerte in der Tonhalle Düsseldorf und der Historischen Stadthalle Wuppertal und ist seit 2023 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Bereich des Orchesterspiels sammelte er in der Spielzeit 2023/24 als Akademist des Gürzenich-Orchesters Köln wichtige Erfahrung, bevor er zur Spielzeit 2024/25 hin Bassposaunist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wurde. Als Aushilfe spielte er zudem bei anderen namhaften Deutschen Orchestern, wie dem hr-Sinfonieorchester oder der Staatsoper Stuttgart.

Gefeiert für ihren „magical and inspirational […] sound“ (Rye News), ist Séverine Kim als leidenschaftliche Pianistin international gefragt. Nach ihrem Debüt in London sowie mit den Bergischen Symphonikern und der Philharmonie Südwestfalen in der vergangenen Saison, führen sie 2025/26 Konzerte zur Vogtlandphilharmonie (Saint-Saëns 2. Klavierkonzert) und dem Vicente Chamber Orchestra in Los Angeles (Schumann Klavierkonzert), ergänzt durch zahlreiche Solo- und Kammerkonzerte in Deutschland, Südkorea, England und den USA. Sie war zu Gast in renommierten Sälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Laeiszhalle Hamburg, dem Seoul Arts Center und dem Salle Cortot Paris. Als Solistin spielte sie unter anderem mit dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Göttinger Symphonieorchester und dem Daejeon Philharmonic Orchestra, ihre Konzerte wurden vom Deutschlandfunk, NDR und Classic FM übertragen. Zuletzt gewann sie den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim James Mottram International Piano Competition, zahlreiche weitere Auszeichnungen ergänzen ihre Laufbahn. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich intensiv der Kammermusik und arbeitet regelmäßig mit Künstlern wie Midori, Johannes Moser und Tianwa Yang zusammen. Seit 2024 ist sie Stipendiatin der Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs sowie der Deutschen Stiftung Musikleben und der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz. Séverine Kim ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Celler Sommerkonzerte und des Herbstmusikfests Gifhorn-Wolfsburg. Seit dem Sommersemester 2023 ist sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover tätig. Zum Wintersemester 2025 wurde sie als Dozentin für Klavier an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.