3. Konzert: Montag, 2. November 2026, Friedrich-Ebert-Halle, 19.30 Uhr

wind&spiel

Mathis Wolfer, Blockflöten
Theresa Heidler, Beckerath-Orgel


in Zusammenarbeit mit der Konzertförderung
Deutscher Musikwettbewerb

Werke von Jacob van Eyck (um 1590-1657), Jan Pieterson Sweedlinck (1561-1621), Jonas Otte (*2000) sowie Improvationen von Mathis Wolfer und Theresa Heidler

Das Programm „Orpheus und Orpheus“ ist an einen Gartenspaziergang mit den Improvisationsmeistern Jacob van Eyck und Jan Pieterszoon Sweelinck angelehnt: Jede Ecke des Gartens erhält ihren ganz eigenen Klang, sodass die ganze Palette an Farben und Kombinationen der Instrumente Flöte und der Beckerath-Orgel der Friedrich-Ebert-Halle zur Geltung kommt.
Der Blockflötenvirtuose und Glockenspieler Jonkheer Jacob van Eyck war einer der bekanntesten Musiker seiner Zeit. Obwohl von Geburt an blind, war er an verschiedenen Kirchen und am Rathaus in Utrecht als Glockenspieler angestellt und als Glockenexperte in den Niederlanden hochangesehen. Als Blockflötenspieler ist er durch sein Werk Der Fluyten Lust-hof bekannt, das in verschiedenen Fassungen und Teilen in den Jahren in der Mitte des 17. Jahrhunderts erschien.
Jan Pieterszoon Sweelinck war 44 Jahre lang Organist an der Oude Kerk in Amsterdam. Als Komponist, Virtuose und Pädagoge war er international geschätzt und übte maßgeblichen Einfluss auf die Norddeutsche Orgelschule aus. Für seine Improvisationen auf der Orgel und dem Cembalo war er so bekannt, dass Besucher von weither kamen, um den Orpheus von Amsterdam zu hören, sein Orgelspiel gehörte zu den Haupt­attraktionen der Stadt.
Jonas Otte begann seine Ausbildung in Klavier und Komposition in seiner Heimatstadt Chemnitz. 2012 erhielt er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, 2017 den Förderpreis von „Jugend komponiert“. 2012 – 2018 war er Stipendiat der Begabtenförderung des Landesverbands deutscher Musikschulen Sachsen, seit 2021 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2024 studiert er Komposition im Master bei Prof. Gordon Kampe in Hamburg.

Der Blockflötist und Cembalist Mathis Wolfer geht einer internationalen Konzerttätigkeit nach, die ihn u.a. zum Bachfest Leipzig, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, dem MITO Festival Mailand, dem AMUZ Flandern und in den Pierre-Boulez-Saal führte.
Beim Deutschen Musikwettbewerb 2025 gewann er neben dem Stipendium und der Aufnahme in die Konzertförderung auch den Sonderpreis für Alte Musik. Zudem erhielt er u.a. den La Resonanz EMSA Award, erste Preise bei den Open Recorder Days Amsterdam und wurde mit dem zweiten Preis der prestigeträchtigen „MOECK/SRP recorder solo competition“ in London ausgezeichnet. Darüber hinaus ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde mit Stipendien der Kulturakademie Baden-Württemberg gefördert. Ausgebildet an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Jean-Christophe Dijoux und Prof. Stefan Temmingh, führt er seine Studien derzeit an der Schola Cantorum Basiliensis fort. Seit dem Wintersemester 2025/26 lehrt er an der Musikhochschule Freiburg.

Theresa Heidler studiert seit dem Wintersemester 2022/23 Kirchenmusik in Leipzig bei Martin Schmeding (Orgel), Daniel Beilschmidt (Orgelimprovisation), Katharina Treutler (Klavier) und Thomaskantor Andreas Reize (Chorleitung). Sie ist Preisträgerin bei internationalen Wettbewerben wie dem Northern Ireland Organ Competition 2023 und dem Internationalen Orgelwettbewerb Daniel Herz in Brixen 2024. 2025 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die Konzertförderung des Deutschen Musikrats in der Saison 2025/26. Im Januar 2026 wurde sie beim Internationalen Bach-Orgelwettbewerb Wiesbaden mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Konzerte führten sie zu bedeutenden Orten und Instrumenten wie unter anderem zur St. Paul’s Cathedral in London, zum King’s College in Cambridge, zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, zur Thomaskirche in Leipzig sowie zu Musikfestivals wie den Silbermann-Tagen in Freiberg und dem Lübecker Orgelsommer. Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie als Korrepetitorin und Assistentin beim GewandhausChor Leipzig angestellt. Theresa Heidler ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Foto: Elza Loginova


Karten für das Konzert können auch von Nicht-Mitgliedern der Musikgemeinde Harburg ab 19 Uhr an der Abendkasse (20 €, ermäßigt 10 €) erworben werden, Vorbestellung unter Telefon: 0157-33082827.




4. Konzert: Sonntag, 22. November 2026, Friedrich-Ebert-Halle, 19.30 Uhr

Symphoniker Hamburg
Paweł Kapuła, Dirigent
Szymon Nehring, Klavier

F. Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11
F. Mendelssohn: Symphonie Nr. 5 D-Dur op. 107 – „Reformationssymphonie“

Paweł Kapuła, der vom polnischen Rundfunk als »eine echte Hoffnung für das polnische Dirigat« bezeichnet wurde, ist einer der spektakulärsten Dirigenten der jüngeren Generation und wird für seine aufregenden, frischen und fesselnden Interpretationen und ausgezeichnete Dirigiertechnik gefeiert. Seine Programme zeigen ein hohes Maß an Finesse und Kreativität auf, ohne vor Herausforderungen zurückzuschrecken. Seine ansteckende Energie in Verbindung mit einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit der Partitur haben zu seiner stetig wachsenden Bekanntheit im europäischen Raum und darüber hinaus beigetragen.
Die Saison 2026/2027 führt Paweł Kapuła zu renommierten Orchestern, darunter das BBC Scottish Symphony Orchestra, mit dem der junge Dirigent bereits die laufende Saison einläutete und Anfang September 2026 sein aufsehenerregendes und umjubeltes Debüt bei den BBC Proms in Londons ikonischer Royal Albert Hall gab. Daneben wird er mit Orchestern wie der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Copenhagen Philharmonic, dem MDR Sinfonieorchester und erneut den Hamburger Symphonikern zu erleben sein sowie zum Orquestra Gulbenkian zurückkehren, nachdem sein äußerst erfolgreiches Debüt in der letzten Saison dort eine prompte Wiedereinladung zur Folge zur hatte.
Paweł Kapuła erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Er studierte Dirigieren bei Tadeusz Strugala und Stanislaw Krawczynski an der Krakauer Musikhochschule. Er war Finalist und Gewinner des Distinction Award beim 1. Adam Kopyciński Student Conducting Competition in Wroclaw im Jahr 2013. Er ist Absolvent der Musikwissenschaft an der Jagiellonen-Universität in Krakau.

Szymon Nehring gilt als der begabteste und vielversprechendste Pianist seiner Generation in Polen und ist der jüngste Preisträger des von den Symphonikern Hamburg verliehenen Sir-Jeffrey-Tate-Preises. Er ist der einzige Pole, der den Ersten Preis beim Internationalen Arthur-Rubinstein-Klavierwettbewerb in Tel Aviv (2017) gewonnen hat, und war 2015 zudem Finalist beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau.
Zahlreiche CD-Aufnahmen mit Soloprogrammen und Orchesterwerken sind bereits erschienen. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen seit 2024 zählen sein eigenständiges Projekt »Minimalist«, die ersten drei Bände eines vom Chopin-Institut in Warschau initiierten Gesamtzyklus mit Werken von Chopin sowie eine Szymanowski gewidmete Aufnahme, die gemeinsam mit dem Polnischen Nationalen Rundfunk-Symphonieorchester in Katowice unter der Leitung von Marin Alsop entstand. In der Saison 2026/27 kehrt Szymon Nehring für eine Aufnahme von Beethovens op. 31 ins Studio zurück.
Die Saison 2026/27 umfasst Engagements bei den Symphonikern Hamburg, dem Staatlichen Symphonieorchester Istanbul, der Polnischen Baltischen Philharmonie »Fryderyk Chopin« in Danzig, dem Orchestre Pasdeloup in der Grande Salle Pierre Boulez der Philharmonie de Paris, der Sinfonia Engiadina, dem Amadeus-Kammerorchester des Polnischen Rundfunks, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, dem Tonkünstler-Orchester, dem Wuhan Philharmonic Orchestra, dem Symphonieorchester der Podkarpacka-Philharmonie und dem Cavatina Philharmonic Orchestra. Hinzu kommen Solokonzerte in verschiedenen europäischen Ländern sowie in China.

2. Konzert, Mittwoch, 7. Oktober 2026, Friedrich-Ebert-Halle, 19.30 Uhr

Elbtonal Percussion

Jan-Frederick Behrend
Maximilian Wolfgang Schwarz
Stephan Krause
Sönke Schreiber

Jubiläumsprogramm! Elbtonal Percussion verwandelt die Bühne in einen Wald aus Schlaginstrumenten. Auf unzähligen Trommeln, Gongs, riesigen Marimbaphonen oder zweckentfremdeten Alltagsgegenständen begeben sich die vier Percussionisten auf eine musikalische Weltreise.

Foto: Kilian Byszio

1. Konzert: Sonntag, 6. September 2026, Friedrich-Ebert-Halle, 19.30 Uhr

Symphoniker Hamburg
Gergely Madaras, Dirigent
Yulianna Avdeeva, Klavier

PROGRAMM

Peter I. Tschaikowsky (1840-1893): Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
– Pause –
Johann Strauss (1825-1899):
Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ Annen-Polka, op. 117
Nordseebilder, Walzer, op. 390
Unter Donner und Blitz, Polka schnell, op. 324 Csardas aus der Oper „Ritter Pazman“, op. 441
Johann Strauss & Josef Strauss (1827-1870): Pizzicato-Polka
Johann Strauss: An der schönen blauen Donau, Walzer, op. 314

Der ungarische Dirigent Gergely Madaras wurde bei den Bartók-Radio-Awards zum „Dirigenten des Jahres 2025″ gekürt. Von 2019 bis 2025 war er Musikdirektor des Orchestre Philharmonique Royal de Liege, wo er kürzlich durch die Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt gewürdigt wurde. Zuvor war er Musikdirektor des Orchestre Dijon Bourgogne und Chefdirigent des Savaria Symphony Orchestra. In der Saison 2025/26 arbeitete er erstmals mit der Staatskapelle Dresden, dem NDR Elbphilharmonie-Orchester, den Dresdner Philharmonikern, dem Hong Kong Philharmonic Orchestra sowie den Symphonieorchestern von Mulhouse, Tampere und Trondheim zusammen. Er kehrte zum NHK-Sinfonieorchester, zum Royal Philharmonic Orchestra, zu den Philharmonischen Orchestern von Oslo, Luxemburg, Turku und Warschau, zum Bournemouth Symphony Orchestra und zum BBC NOW sowie zur Ungarischen Staatsoper zurück und leitete ein Sonderprojekt mit dem Ungarischen Rundfunk-Sinfonieorchester zur Feier des 100. Geburtstags des Komponisten György Kurtag.


Yulianna Avdeeva, eine Pianistin mit feurigem Temperament und großer Virtuosität, ist die Goldmedaillengewinnerin des Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs 2010, der ihr zu internationalem Ruhm verhalf. Als beliebte Künstlerin in Europa hat Yulianna regelmäßige Konzertauftritte in der Warschauer Philharmonie, im Ru-dolfinum in Prag, im Pierre-Boulez-Saal in Berlin, im Wiener Konzerthaus und in der Elbphilharmonie in Hamburg. Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählten u.a. eine Solotournee durch Korea und China, Solokonzert-Debüts im Wiener Musikverein, in der Kölner Philharmonie und im Berliner Philharmonischen Saal. Zu ihren Auftritten als Solistin mit Orchester zählen u.a. Konzerte mit dem Seattle Symphony Orchestra, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchestre Symphonique de Montreal und dem WDR-Sinfonieorchester Köln. Auf ihren jüngsten Auftritt beim Schostakowitsch-Festival im Gewandhaus folgt in dieser Saison eine Europatournee mit Andris Nelsons und dem Gewandhausorchester Leipzig.
Im Jahr 2025 startete Yulianna das Online-Projekt #AvdeevaShostakovichProject, in dessen Rahmen sie jedes der 24 Präludien und Fugen besprach und spielte. Klavier-liebhaber freuten sich zudem über Yuliannas Online-Bildungsprojekt #AvdeevaBachProject, das sie während des gesamten Covid-19-Lockdowns anbot und das über eine halbe Million Aufrufe verzeichnete.

Foto: Yulianna Avdeeva – Maxim-Abrossimow.

Gergely Madaras

Terminvorschau Saison 2026/2027

Folgende Termine können Sie sich unter Vorbehalt schon vormerken – die genauen Konzert- und Veranstaltungsdaten und das Programm werden auf der Mitgliederversammlung (Mi, 26. August 2026, Cafeteria des Friedrich-Ebert-Gymnasiums, 19:30 Uhr) bekannt gegeben. In der Zwischenzeit wird die Vorschau regelmäßig aktualisiert.

Sonntag, 6. September 2026
Mittwoch, 7. Oktober 2026
Montag, 2. November 2026
Sonntag, 22. November 2026
Mittwoch, 16. Dezember 2026
Sonntag, 3. Januar 2027
Donnerstag, 14. Januar 2027
Montag, 1. Februar 2027
Sonnabend, 13. Februar 2027

Die Saison 2026/27 endet aufgrund der Bau- und Sanierungsmaßnahmen in der Friedrich-Ebert-Halle im Februar 2027.

Stand 23.7.2026

10. Konzert: Dienstag, 7. Juli 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Omer Meir Wellber, Dirigent
Ava Bahari, Violine

Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
A. Dvorák: 9. Sinfonie e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“

Restkarten für das Konzert können (auch von Nicht-Mitgliedern der Musikgemeinde Harburg) ab 30 Minuten vor der Veranstaltung an der Abendkasse erworben werden (30 Euro / ermäßigt 15 Euro). Vorbestellung unter T: +49 (0)157 33 08 28 27.

Traditionell spielt das Philharmonische Staatsorchester einmal im Jahr in der Friedrich-Ebert-Halle in Harburg. Diesmal ist das romantische Programm zu hören, auf das 10. Philharmonische Konzert basiert. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber spielt die schwedische Geigerin Ava Bahari auf einer Stradivari das 1. Violinkonzert von Max Bruch. Anschließend hören Sie Antonín Dvořáks seinerzeit bahnbrechende Symphonie „Aus der Neuen Welt“.

Omer Meir Wellber gehört zu den führenden Dirigenten für Opern- und Orchesterrepertoire. Ab der Saison 2025/26 ist er Generalmusikdirektor der Staatsoper Hamburg und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Omer Meir Wellber ist regelmäßig bei u. a. dem Gewandhausorchester zu Leipzig, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Israel Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich zu Gast.
Als Music Director des Teatro Massimo Palermo präsentierte Omer Meir Wellber Bellinis Oper I Capuleti e i Montecchi in einer Inszenierung von Idan Cohen und dirigierte Wagners Oper Tristan und Isolde in der Regie von Daniele Menghini. Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten gehören Neuinszenierungen des Kaiserrequiems – einer eigenen Kreation mit dem Regisseur Marco Gandini, welche Viktor Ullmans Der Kaiser von Atlantis mit Mozarts Requiem verbindet, Verdis Les Vêpres siciliennes in einer Inszenierung von Emma Dante und Wagners Parsifal in einer Inszenierung von Graham Vick. Für seine innovative Arbeit am Teatro Massimo, darunter die Produktion Crepuscolo dei sogni im Januar 2021, erhielt Wellber den Sonderpreis 2021 der italienischen Associazione Nazionale Critici Musicali (Nationaler Verband der Musikkritiker).

Zum 2. Mal in dieser Saison kann die Musikgemeinde Ava Bahari und ihre Stradivari hören! Von The Strad als „bemerkenswertes Nachwuchstalent“ beschrieben, ist Ava Bahari eine hervorragende schwedische Geigerin mit einer erfrischenden Vorliebe für einzigartiges Repertoire. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter erste Preise beim Premio Paganini-Wettbewerb in Genua (2021), beim Concours International Tibor Varga in Sion (2021) und beim Aurora Music Competition in Stockholm (2019). In den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 ist Bahari Artist- in-Residence beim Göteborger Symphonieorchester und arbeitet außerdem mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Iceland Symphony Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales und dem Helsingborgs Symfoniorkester zusammen und gibt ihr japanisches Konzertdebüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra. Als begeisterte Kammermusikerin trat Bahari bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Santander Music Festival auf und spielte mit Musikern wie Kirill Gerstein, Daniel Hope, Adrien La Marca und Camille Thomas, um nur einige zu nennen. Im Frühjahr 2024 erhielt Bahari ihr Konzertexamen-Diplom an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, 2021 schloss sie ein Studium an der Accademia Stauffer in Cremona, Italien, ab. Bahari spielt auf einer Antonio Stradivari-Geige, die 1694 in Cremona gebaut wurde und ihr vom Anders Sveaas‘ Almennyttige Fond (ASAF) zur Verfügung gestellt wird. (Foto Ava Bahari von Francis Loefvenholm)

9. Konzert: Montag, 8. Juni 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Ulrich Windfuhr, Dirigent
Michaela Kaune, Sopran

Programm

Gordon Kampe (*1976)
Drei Liebeslieder für Stimme und Orchester (2026)

Gustav Mahler (1860-1911)
Sinfonie Nr. 6 a-Moll „Tragische“

Das Konzert wird ohne Pause gespielt, die Gastronomie versorgt Sie nach dem Konzert noch mit Erfrischungsgetränken auf der Kassenseite.

Die Abendkasse für Nicht-Mitglieder ist eine halbe Stunde vor der Veranstaltung geöffnet. Karten für 20 Euro (10 Euro für Schüler und Studenten ermäßigt), Vorbestellung auch gerne unter 0157-33082827.

Gerade die noch nicht so bekannten Künstler brauchen eine Bühne! Gerne unterstützt die Musikgemeinde Harburg dieses wichtige Anliegen und kooperiert mit dem Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter der Leitung von Ulrich Windfuhr. In diesem Jahr kommen die jungen Musiker in ganz großer Besetzung und spielen am Montag, den 8. Juni 2026 um 19.30 Uhr Gustav Mahlers 6. Sinfonie „Die Tragische“ in der Friedrich-Ebert-Halle. Davor erklingt das im April an der Hochschule erstmals aufgeführte Werk „Drei Liebeslieder für Stimme und Orchester“ von Gordon Kampe, der auch Professor an der HfMT ist. Die renommierte Sopranistin Michaela Kaune, ebenfalls Professorin in Hamburg, übernimmt den Solopart.

Ulrich Windfuhr war 1985 Preisträger beim Internationalen Dirigierwettbewerb Vittorio Gui und 1986 beim Internationalen Dirigierwettbewerb Janos Ferencic in Budapest. Sein erstes Engagement erhielt er 1986 am Theater Dortmund. Es folgten verschiedene Anstellungen als 1. Kapellmeister und Generalmusikdirektor an bedeutenden deutschen Bühnen. Von 1998 bis 2003 wirkte Windfuhr an der Seite von Intendantin Kirsten Harms als Generalmusikdirektor der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel und erregte mit großen Opernproduktionen und preisgekrönten CD-Einspielungen internationale Aufmerksamkeit. Seine Konzerttätigkeit führte ihn von Beginn seiner Laufbahn an durch Europa und darüber hinaus in die USA bis nach Korea. Als Operndirigent gastierte er an renommierten deutschen Bühnen, u. a. an der Deutschen Oper Berlin, wo er
inzwischen regelmäßig zu Gast ist. Von 2007 bis 2013 war Ulrich Windfuhr Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. 2013 folgte er dem Ruf auf die Professur für Dirigieren und Orchesterleitung der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. (Ulrich Windfuhr, Foto: Alexander Basta)

Michaela Kaune studierte an der Hochschule für Musik in Hamburg und ist u.a. Preisträgerin des Belvedere Wettbewerbs Wien und des Bundeswettbewerbs Gesang. Die Künstlerin ist seit vielen Jahren an den wichtigsten internationalen Opernhäusern zu Gast. Ende der Saison 2015/2016 übernahm sie unter Philippe Jordan mit großem Erfolg eine komplette Serie des Rosenkavalier an der Opéra de Paris, in der sie mit der Marschallin in einer ihrer wichtigsten Partien zu sehen war. Michaela Kaune ist mit der Deutschen Oper Berlin eng verbunden und wurde im Jahr 2011 zur Berliner Kammersängerin ernannt. Seit 2007 ist sie Professorin an der HfMT Hamburg.

Michaela Kaune, Foto: Christian Stelling

8. Konzert: Mittwoch, 20. Mai 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Deutsche Bläsersolisten
Nick Deutsch u. Marion Michel, Oboen
Thorsten Johanns u. Veronika Giesen, Klarinetten
Szabolcs Zempléni u. Alison Balls, Hörner
Guilhaume Santana u. Sayuri Sugawara, Fagotte

L. v. Beethoven: Bläseroktett Es-Dur op. 103
W. A. Mozart: Bläser-Serenade c-Moll KV 388 ‚Nachtmusique‘
B. Smetana: Harmoniemusik zur Oper ‚Die verkaufte Braut‘

Mit einem Programm mit Bläserserenaden von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Bedřich Smetana kommen die Deutschen Bläsersolisten am Mittwoch, den 20. Mai 2026 um 19.30 Uhr in die Friedrich-Ebert-Halle (S-Bahn Heimfeld). Die Deutschen Bläsersolisten wurden 2016 von vier renommierten Solo-Bläsern deutscher Spitzenorchester, Nick Deutsch, Oboe, Thorsten Johanns, Klarinette, Szabolcs Zempléni, Horn und Guilhaume Santana, Fagott gegründet, um gemeinsam mit vier ihrer besten Studierenden klassische Bläserkammermusik in einer großen Besetzung auf die Bühne zu bringen.

Bläserserenaden waren Teil der Tradition der Harmoniemusiken, wie sie Ende des 18. Jhd. und im 19. Jhd. an den Fürstenhöfen in Deutschland üblich wurden. Höhepunkt des Abends wird die Harmoniemusik zur Oper „Die verkaufte Braut“ von B. Smetana sein.

Karten für das Konzert können auch von Nicht-Mitgliedern der Musikgemeinde Harburg 45 Minuten vor Konzertbeginn an der Abendkasse (20 €, ermäßigt 10 €) erworben werden, Vorbestellungen unter Telefon 0157-33082827.

Foto: Deutsche Bläsersolisten © Hannah Elizabeth Tilt

Nachholtermin 5. Konzert: Freitag, 8. Mai 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Symphoniker Hamburg
Aurel Dawidiuk, Dirigent
Szymon Nehring, Klavier

W. A. Mozart: Ouvertüre zur Oper »Le nozze di Figaro« op. 492
W. A. Mozart: Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595
P. I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Ersatztermin für das ausgefallene Konzert am 11. Januar 2026.

Ein flüchtiger Moment des Erwachens: Die Feder setzt an, die ersten Töne erklingen, der Vorhang hebt sich, die Schicksalsfanfare erklingt … Zum Jahresanfang kommen die Symphoniker Hamburg zu einem Konzertabend voller Kontraste und Emotionen in die Friedrich-Ebert-Halle.  

Mozarts funkelnde Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« eröffnet das Programm – ein musikalisches Spiel mit Licht und Schatten, Witz und Dramatik. Andere Töne schlägt das zweite Mozart-Stück des Konzerts an: Sein letztes Klavierkonzert Nr. 27 in B-Dur erscheint leise und klar, von fast überirdischer Transparenz. Interpretiert wird es von dem polnischen Pianisten Szymon Nehring, der zu den herausragenden Pianisten seiner Generation zählt und gern gesehener Gast bei den Symphonikern ist. Der Mehrfach-Preisträger des renommierten Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs bringt mit feiner Klangkultur und lyrischer Tiefe die Melodien zum Leuchten.

Der zweite Teil des Abends gehört der musikalischen und emotionalen Welt Peter I.  Tschaikowskys. Seine Symphonie Nr. 4 in f-Moll ist ein Bekenntnis zur Schönheit trotz innerer Not – ein dramatisches Werk, das zwischen Zweifel und strahlender Gewissheit pendelt. Es entstand als »Schicksalssymphonie« in einer düsteren Lebensphase, geprägt von persönlichen Krisen, die von der unerfüllten Liebe zu einem Geiger über eine Scheinehe bis hin zu einem Selbstmordversuch reichten, für die der Komponist eine musikalische Erlösung als Widerhall komponierte. 

Am Pult ist mit dem 2000 geborenen Aurel Dawidiuk einer der spannendsten Dirigenten der jüngsten Generation zu erleben, »ein neuer Stern am Dirigentenhimmel« (Hamburger Abendblatt). Mit Energie, Präzision und Sinn für emotionale Tiefe führt er die Symphoniker Hamburg durch ein Programm, das wie ein Spiegelbild der Seele wirkt: Schönheit, die sich in Bewegung entfaltet, Leidenschaft, die zur Form wird – zwischen Eleganz und eruptiver Wucht, zwischen leiser Intimität und orchestraler Größe. (Text Symphoniker Hamburg)

Foto: Aurel Dawidiuk: Irene Zandel – Szymon Nehring: Bartek-Barczyk