5. Konzert, Freitag, den 20. Januar 2023

Friedrich-Ebert-Halle
Konzertreihe 1 – 18:30-19:30 Uhr
Konzertreihe 2 – 20:30-21:30 Uhr

Programm – Zeitenwenden

Erich Korngold (1897-1957): Violinkonzert D-Dur op. 35
Robert Schumann (1810-1856): Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Symphoniker Hamburg
Kwamé Ryan, Dirigent
Adrian Iliescu, Violine

»Vom internationalen Konzertpodium bis zur Entwicklung der Jugendkunst in der Karibik folgt der Dirigent, Pädagoge und Kommunikator Kwamé Ryan seiner Leidenschaft und Neugierde – wohin sie ihn auch führen«, heißt es über den in Kanada geborenen und auf Trinidad aufgewachsenen Dirigenten, dessen Debüt am Pult der Symphoniker Hamburg ein Ereignis zu werden verspricht.
Mit Musik von dem einzigen Violinkonzert von Erich Wolfgang Korngold (als Solist ist Adrian Iliescu, erster Konzertmeister der Symphoniker Hamburg, zu erleben) und Robert Schumanns vierter Symphonie hat Kwamé Ryan ein die Sinne beflügelndes Programm im Gepäck!

Foto: Die Korngolds auf dem Weg nach Amerika, copyright Korngold Gesellschaft

Kwamé Ryan wurde in Kanada geboren und wuchs auf der Karibikinsel Trinidad auf, wo er seine musikalische Früherziehung erhielt. Seine Studien absolvierte er im Vereinigten Königreich und in Ungarn, wo er an der Universität Cambridge Musikwissenschaft studierte und sich am Internationalen Eötvös-Institut auf Dirigieren spezialisierte. Von 1999 bis 2003 war er Generalmusikdirektor der Oper Freiburg und von 2007 bis 2013 musikalischer und künstlerischer Leiter des Orchestre National de Bordeaux Aquitaine. Als Gastdirigent hat er in Deutschland die Rundfunkorchester von Baden-Baden und Freiburg, Stuttgart und Bayern, die Deutsche Kammerphilharmonie, das Konzerthausorchester Berlin, die Staatsoper Saarbrücken und die Staatsoper Stuttgart dirigiert.
In Frankreich arbeitete er an der Opera de la Bastille, der Opera de Lyon und dem Orchestre Philharmonique de Radio France, in den USA mit den Symphonieorchestern von Baltimore, Dallas, Detroit, Indianapolis, Atlanta, Houston, New Jersey, dem WPO, New York, und dem Grant Park Festival, Chicago. Im Vereinigten Königreich konzertierte er mit der English National Opera, dem Scottish Chamber Orchestra, der Royal Scottish Symphony, der London Philharmonia und in Südafrika mit dem KwaZulu Natal Philharmonic und dem Johannesburg Philharmonic Orchestra.
Ryan wurde mit internationalen Preisen für herausragende Leistungen im Musikbereich ausgezeichnet, war musikalischer Leiter des Nationalen Jugendorchesters von Frankreich und arbeitet regelmäßig mit dem Nationalen Jugendorchester von Großbritannien zusammen. Wenn er nicht auf dem Podium steht, widmet er seine Zeit der Bildungs- und Gemeindeentwicklungsarbeit als Direktor der Academy for the Performing Arts (APA) an der Universität von Trinidad und Tobago und als Vorsitzender der gemeinnützigen Jugendkunstorganisation Searchlight International. (Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator)

Ionel Adrian Iliescu (geb. 1981 in Bukarest) schloss sein Diplom an der Musikhochschule Lübeck im Jahre 2006 bei Professorin Christiane Edinger ab sowie sein Konzertexamen 2010 an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Kolja Blacher. Seine kammermusikalische Erfahrung sammelte er bei Professor Walter Levin (Lasalle Quartett).
Adrian Iliescu errang zahlreiche Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland. So erhielt er den ersten Preis beim rumänischen »Jugend musiziert« für Violine in den Jahren 1993 bis 1999, den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb »Jeunesse Musicale« in Bukarest (1996) und im selben Jahr auch den Spezialpreis beim internationalen Wettbewerb für Violine »Kloster Schöntal« in Deutschland und den ersten Preis des internationalen Wettbewerbs »Citta di Stresa« in Italien. 2006 wurde Adrian Iliescu mit dem Lübecker Furtwängler Preis ausgezeichnet.
Adrian Iliescu besuchte Meisterkurse bei Prof. Michele Auclair, Zakhar Bron, Ruggiero Ricci, Wolfgang Marschner, Donald Weilerstein und Kolja Blacher. Konzertauftritte führten Ionel Adrian Iliescu durch Deutschland, Frankreich, Italien, England, Peru, Polen und Rumänien. Soloauftrite mit dem Rumänischen Rundfunk Orchester, den Symphonikern Hamburg und dem Orchestra National del Peru. 2004 wurde Adrian Iliescu innerhalb des Schleswig Holstein Festivals von Ruggiero Ricci für eine Live-Fernsehsendung ausgewählt, wo er dann die Caprice Nr. 24 von Niccolò Paganini spielte.
Adrian Iliescu war Konzertmeister bei den Lübecker Philharmonikern von 2004 bis 2010. Von 2010 bis 2013 war er Mitglied der Ersten Geigen beim Stuttgarter Kammerorchester. 2013 kam er als 1. Konzertmeister zu den Symphonikern Hamburg, war zwischenzeitlich stellvertretender 1. Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und ist nun wieder 1. Konzertmeister bei den Symphonikern. Er spielt auf einer G. B. Guadagnini Violine von 1756.

Kwamé Ryan
Adrian Iliescu. Foto: J. Konrad Schmidt