10. Konzert: Dienstag, 7. Juli 2026, 19.30 Uhr, Friedrich-Eberthalle

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Omer Meir Wellber, Dirigent
Ava Bahari, Violine

Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
A. Dvorák: 9. Sinfonie e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“

Restkarten für das Konzert können (auch von Nicht-Mitgliedern der Musikgemeinde Harburg) ab 30 Minuten vor der Veranstaltung an der Abendkasse erworben werden (30 Euro / ermäßigt 15 Euro). Vorbestellung unter T: +49 (0)157 33 08 28 27.

Traditionell spielt das Philharmonische Staatsorchester einmal im Jahr in der Friedrich-Ebert-Halle in Harburg. Diesmal ist das romantische Programm zu hören, auf das 10. Philharmonische Konzert basiert. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber spielt die schwedische Geigerin Ava Bahari auf einer Stradivari das 1. Violinkonzert von Max Bruch. Anschließend hören Sie Antonín Dvořáks seinerzeit bahnbrechende Symphonie „Aus der Neuen Welt“.

Omer Meir Wellber gehört zu den führenden Dirigenten für Opern- und Orchesterrepertoire. Ab der Saison 2025/26 ist er Generalmusikdirektor der Staatsoper Hamburg und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Omer Meir Wellber ist regelmäßig bei u. a. dem Gewandhausorchester zu Leipzig, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Israel Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich zu Gast.
Als Music Director des Teatro Massimo Palermo präsentierte Omer Meir Wellber Bellinis Oper I Capuleti e i Montecchi in einer Inszenierung von Idan Cohen und dirigierte Wagners Oper Tristan und Isolde in der Regie von Daniele Menghini. Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten gehören Neuinszenierungen des Kaiserrequiems – einer eigenen Kreation mit dem Regisseur Marco Gandini, welche Viktor Ullmans Der Kaiser von Atlantis mit Mozarts Requiem verbindet, Verdis Les Vêpres siciliennes in einer Inszenierung von Emma Dante und Wagners Parsifal in einer Inszenierung von Graham Vick. Für seine innovative Arbeit am Teatro Massimo, darunter die Produktion Crepuscolo dei sogni im Januar 2021, erhielt Wellber den Sonderpreis 2021 der italienischen Associazione Nazionale Critici Musicali (Nationaler Verband der Musikkritiker).

Zum 2. Mal in dieser Saison kann die Musikgemeinde Ava Bahari und ihre Stradivari hören! Von The Strad als „bemerkenswertes Nachwuchstalent“ beschrieben, ist Ava Bahari eine hervorragende schwedische Geigerin mit einer erfrischenden Vorliebe für einzigartiges Repertoire. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter erste Preise beim Premio Paganini-Wettbewerb in Genua (2021), beim Concours International Tibor Varga in Sion (2021) und beim Aurora Music Competition in Stockholm (2019). In den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 ist Bahari Artist- in-Residence beim Göteborger Symphonieorchester und arbeitet außerdem mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Iceland Symphony Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales und dem Helsingborgs Symfoniorkester zusammen und gibt ihr japanisches Konzertdebüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra. Als begeisterte Kammermusikerin trat Bahari bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Santander Music Festival auf und spielte mit Musikern wie Kirill Gerstein, Daniel Hope, Adrien La Marca und Camille Thomas, um nur einige zu nennen. Im Frühjahr 2024 erhielt Bahari ihr Konzertexamen-Diplom an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, 2021 schloss sie ein Studium an der Accademia Stauffer in Cremona, Italien, ab. Bahari spielt auf einer Antonio Stradivari-Geige, die 1694 in Cremona gebaut wurde und ihr vom Anders Sveaas‘ Almennyttige Fond (ASAF) zur Verfügung gestellt wird. (Foto Ava Bahari von Francis Loefvenholm)