1. Konzert: Sonntag, 6. September 2026, Friedrich-Ebert-Halle, 19.30 Uhr

Symphoniker Hamburg
Gergely Madaras, Dirigent
Yulianna Avdeeva, Klavier

PROGRAMM

Peter I. Tschaikowsky (1840-1893): Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
Pause
Johann Strauss (1825-1899):
Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ Annen-Polka, op. 117
Nordseebilder, Walzer, op. 390
Unter Donner und Blitz, Polka schnell, op. 324 Csardas aus der Oper „Ritter Pazman“, op. 441
Johann Strauss & Josef Strauss (1827-1870): Pizzicato-Polka
Johann Strauss: An der schönen blauen Donau, Walzer, op. 314

Der ungarische Dirigent Gergely Madaras wurde bei den Bartók-Radio-Awards zum „Dirigenten des Jahres 2025″ gekürt. Von 2019 bis 2025 war er Musikdirektor des Orchestre Philharmonique Royal de Liege, wo er kürzlich durch die Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt gewürdigt wurde. Zuvor war er Musikdirektor des Orchestre Dijon Bourgogne und Chefdirigent des Savaria Symphony Orchestra. In der Saison 2025/26 arbeitete er erstmals mit der Staatskapelle Dresden, dem NDR Elbphilharmonie-Orchester, den Dresdner Philharmonikern, dem Hong Kong Philharmonic Orchestra sowie den Symphonieorchestern von Mulhouse, Tampere und Trondheim zusammen. Er kehrte zum NHK-Sinfonieorchester, zum Royal Philharmonic Orchestra, zu den Philharmonischen Orchestern von Oslo, Luxemburg, Turku und Warschau, zum Bournemouth Symphony Orchestra und zum BBC NOW sowie zur Ungarischen Staatsoper zurück und leitete ein Sonderprojekt mit dem Ungarischen Rundfunk-Sinfonieorchester zur Feier des 100. Geburtstags des Komponisten György Kurtag.


Yulianna Avdeeva, eine Pianistin mit feurigem Temperament und großer Virtuosität, ist die Goldmedaillengewinnerin des Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs 2010, der ihr zu internationalem Ruhm verhalf. Als beliebte Künstlerin in Europa hat Yulianna regelmäßige Konzertauftritte in der Warschauer Philharmonie, im Ru-dolfinum in Prag, im Pierre-Boulez-Saal in Berlin, im Wiener Konzerthaus und in der Elbphilharmonie in Hamburg. Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählten u.a. eine Solotournee durch Korea und China, Solokonzert-Debüts im Wiener Musikverein, in der Kölner Philharmonie und im Berliner Philharmonischen Saal. Zu ihren Auftritten als Solistin mit Orchester zählen u.a. Konzerte mit dem Seattle Symphony Orchestra, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchestre Symphonique de Montreal und dem WDR-Sinfonieorchester Köln. Auf ihren jüngsten Auftritt beim Schostakowitsch-Festival im Gewandhaus folgt in dieser Saison eine Europatournee mit Andris Nelsons und dem Gewandhausorchester Leipzig.
Im Jahr 2025 startete Yulianna das Online-Projekt #AvdeevaShostakovichProject, in dessen Rahmen sie jedes der 24 Präludien und Fugen besprach und spielte. Klavier-liebhaber freuten sich zudem über Yuliannas Online-Bildungsprojekt #AvdeevaBachProject, das sie während des gesamten Covid-19-Lockdowns anbot und das über eine halbe Million Aufrufe verzeichnete.

Foto: Yulianna Avdeeva – Maxim-Abrossimow.

Gergely Madaras